Groß-Gerau

Zwei Wochen Multikulti

Hundert Nationen feiern bei den interkulturellen Wochen mit einem bunten Programm aus Musik, Tanz, Theater und Film.

Bei den interkulturellen Wochen in Groß-Gerau gibt es von Samstag, 26. September, bis zum 10. Oktober ein buntes Programm. Eröffnung ist um 11 Uhr am Sandböhlplatz in der Innenstadt mit Bürgermeister Stefan Sauer, dem evangelischen Dekan Tankred Bühler und Ali Khodaverdian vom Verein Generation X. Bis 17 Uhr gibt es multikulturelle Darbietungen mit Musik, Tanz, Theater und Interviews.

Wie in jedem Jahr sind Schulklassen sowie Musik- und Tanzgruppen beteiligt. Mit Chor, Tango und den African Fire Drummers lädt am Starttag ab 20 Uhr der Kulturcafé-Verein in sein Domizil an der Darmstädter Straße 31 zu einem Kulturkarussell ein.

Das Motto der interkulturellen Wochen ist "Familie ist Vielfalt". In Groß-Gerau sind Menschen aus einhundert Nationen beheimatet, die sich während der Interkulturellen Wochen begegnen, miteinander reden, diskutieren und feiern können.

Zum weiteren Programm gehört unter anderem ein Tag der offenen Tür am Sonntag, 27. September, im Centro Italiano an der Frankfurter Straße 42 ab 12 Uhr. Verlorene Jahre - Leben in der Illegalität heißt eine Reportage des Hessischen Rundfunks, die am Montag, 28. September, um 20 Uhr im Lichtspielhaus läuft. Der Film beschreibt das Leben der 18 Jahre alten Kurdin Hülya, die mit ihrer Familie aus Angst vor Abschiebung untergetaucht ist. Die katholischen Kirchengemeinden laden vom 29. September bis 5. Oktober ins Centro Italiano zum Kochen ein: Am Dienstag gibt es italienische Küche, am Mittwoch spanische, am Freitag deutsche und am Montag indische Küche, jeweils um 18 Uhr. (en)Das ausführliche Programm mit Infos zu Anmeldung und Vorverkauf liegt im Haus der Kirche und an der Infothek im Stadthaus aus. Es steht auch im Internet unter www.gross-gerau.de. Weitere Informationen unter 06152/187414 oder 06152/716293.

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