Groß-Gerau

Bypass zur Tankstelle fällt weg

Der Carl-von-Ossietzky-Ring wird zur Anliegerstraße.

Im Zuge einer grundlegenden Erneuerung von Fahrbahn und Fußweg auf einem Abschnitt des Carl-von-Ossietzky-Rings - zwischen Robert-Koch-Straße und Gernsheimer Straße - soll die derzeitige Bypass-Verbindung zwischen Tankstelle und Gernsheimer Straße verschwinden. Dafür hat sich der Bauausschuss der Groß-Gerauer Stadtverordnetenversammlung einstimmig ausgesprochen.

Es gelte die Gesamtsituation im Bereich der Tankstelle und stark befahrenen Kreuzung zu verbessern und Gefahren zu reduzieren, sagte Bürgermeister Stefan Sauer (CDU). Mit Rücksicht auf die Belange der dort angesiedelten Betriebe, der Tankstelle und eines Motorradhändlers, soll der Carl-von-Ossietzky-Ring neu strukturiert und als Anliegerstraße ausgebaut werden, erläuterte Björn Sattler, Mitarbeiter des Ingenieurbüros. Entstehen soll eine 4,5 Meter breite Asphaltfahrbahn, an die sich auf nördlicher Seite ein 1,5 Meter breiter gepflasterter Gehweg anschließt.

Im Süden, in Abgrenzung zum Südring, ehemals B 42, soll ein zwei Meter breiter, kombinierter Park- und Grünstreifen mit Bauminseln entstehen. Radfahrer sind nach Abschluss der Arbeiten angehalten, die Fahrbahn der Anliegerstraße zu nutzen.

Der von tankenden Autofahrern gern zum Wenden und Ausfahren auf die Gernsheimer Straße genutzte Verbindungsweg im Süden des Tankstellengeländes soll durch eine Grünfläche ersetzt werden. Mitten hindurch soll ein Radweg zur Ampel Gernsheimer Straße führen.

Für Fußgänger wird ein Weg am nördlichen Rand der Grünzone angelegt. Die Baukosten für das Vorhaben kalkulierte das Ingenieurbüro auf rund 254 000 Euro. (pred)

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