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Protest gegen Südumgehung

Breiter Widerstand

Die Aktionsgemeinschaft Pro Demokratie hat mehrere hunderte Einwände gegen die umstrittene Mörfelder Südumgehung abgegeben - und fast genauso so viele Fragen.

Die Initiative sieht Probleme beim Damm am Wurzelbach und beim Lärmschutzwall. Der Damm ist zum Teil drei Meter hoch, der Lärmschutzwall streckenweise sechs Meter. Dadurch würde sich die Frischluftzufuhr von Mörfelden verschlechtern, stellt Pro Demokratie fest. Dies sei vor allem an heißen Tagen ein Problem. „Diese Verschlechterung betrifft alle Bürger. Eine Bürgerbeteiligung wäre also erforderlich gewesen“, argumentieren die Gegner der geplanten Mörfelder Südumgehung.

Kritik übt die Aktionsgemeinschaft auch an der Zerstörung von Wurzelbach-, Hegbach- und Geräthsbach-Aue. Der für zahlreiche gefährdete Tiere wichtige Waldrand gehe verloren, der Lebensraum streng geschützter Tiere werde vernichtet oder erheblich beeinträchtigt.

Außerdem sieht die Initiative nach wie vor eine verstärkte Hochwassergefahr und eine Gefährdung der Trinkwasserversorgung.

Pro Demokratie hat insgesamt mehr als 300 Einwände und rund 260 Informationsanforderungen zur umstrittenen Umgehung beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht. Nach der geänderten Planung für die Straße ist zwar nur noch eine Beteiligung direkt Betroffener zugelassen, die Gruppe hat dennoch in großem Umfang Einwendungen gesammelt, um Widerstand zu dokumentieren. Zu der Initiative haben sich in Mörfelden-Walldorf die Naturschutzverbände, die Grünen und eine Bürgerinitiative zusammengeschlossen.

Gerhard Müller, Sprecher des Regierungspräsidiums, bestätigte den Eingang der Einwendungen und Anforderungen. „Es ist gut, dass sich Bürger am Verfahren beteiligen und Interesse zeigen“, sagt er. Alles würde nun zur Prüfung ans Amt für Straßen- und Verkehrswesen weitergeleitet. ( mz)

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