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Dietmar Treber (links) und seine Fraktion vermissen unter anderem einen Supermarkt.
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Dietmar Treber (links) und seine Fraktion vermissen unter anderem einen Supermarkt.

Mörfelden-Walldorf

Blick in die Altstadt

Die Stadtverordnetenfraktion der DKP/Linke Liste spricht beim Rundgang Probleme im Ortskern an. Leerstehende Gebäude und Geschäfte sollen dank des Förderprogramms Aktive Kernbereiche bald der Vergangenheit angehören. Vor allem ein Supermarkt fehlt.

Die Mörfelder Altstadt ist einen genauen Blick wert: Kleine Fachwerkhäuser reihen sich entlang der Langgasse und ihren Nebensträßchen, geben dem Zentrum das typische Aussehen. Mitten in dieser ansehnlichen Kulisse tauchen allerdings auch leerstehende Gebäude und Geschäfte auf.

Durch das Förderprogramm Aktive Kernbereiche soll dieser Missstand bald behoben und das Areal um die kleinen Gassen südlich des Dalles wieder zum lebendigen Zentrum entwickelt werden. „Dafür wollte die Stadtverwaltung die Anwohner und ihre Ideen einbeziehen, das ist bislang aber nur unzureichend geschehen“, meinte Dietmar Treber am Samstag während eines Stadtspaziergangs der Fraktion DKP/Linke Liste.

Ende 2010 habe es ein erstes Informationstreffen für die Anlieger gegeben, sagte Treber. Ein weiteres blieb bisher aus. „Um die Leute auf den Stand der Dinge zu bringen, muss es ein zweites Treffen geben“, forderte er. Aus diesem Grund unternahm die Fraktion vom Rathausplatz aus einen Spaziergang durch die Gassen der Mörfelder Altstadt, um zu hören, „was die Leute wollen“, wie Treber erklärte.

„Es gibt noch viele Ungereimtheiten in der Planung für das Areal“, sagte Fraktionsvorsitzender Gerd Schulmeyer. Als Beispiele führte er die Breite des Bürgersteigs, die Lärmentwicklung aufgrund der vorgesehenen Bepflasterung und die Frage an, wie leerstehende Räume und Häuser künftig genutzt werden könnten. Sinnvoll ist nach Vorstellung der DKP/Linke Liste die Ansiedlung eines Supermarkts in der seit einigen Jahren brachliegenden Gewerbefläche im Wohnblock in der Langgasse. Treber: „Hier fehlt ein Lebensmittelmarkt, für ältere Bürger ist das äußerst problematisch.“

In der Wassergasse kamen die Politiker aufs Thema Hochwasser zu sprechen. Dort fließe von deutlich zu vielen Zugängen Wasser in den Kanal, so dass die Keller der Anwohner oft gefährdet seien. Auch die Verkehrsführung, vor allem der Busse, kam zur Sprache. „Wenn durch die Langgasse ein Bus fährt, wackeln die Häuser“, meinte der Fraktionsvorsitzende. Es hieße zwar, dass der Linienverkehr durch die engen Straße hindurch müsse. Doch habe sich aufgrund der Umleitung wegen der Baustelle gezeigt, dass es Alternativen gebe, stellte Treber fest. (tij)

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