Kreis Gross-Gerau

Beruhigt verreisen

Mit dem Hausnotruf können ältere Menschen schnell Hilfe holen. So können ihre Angehörigen ohne Sorgen und Schuldgefühle in den Urlaub fahren.

Viele Familien kennen dieses Problem: Man möchte mit den Kindern in den Urlaub fahren, aber wer kümmert sich um die älteren Familienangehörigen, die normalerweise fest mit ihrer Unterstützung rechnen können? Und was tun, damit nicht gerade dann ein Unfall in der Wohnung passiert, wenn niemand da ist, der helfen kann?

Mit diesen Fragen befasst sich die Wohnungsanpassungsberatung des Kreises und verweist in diesem Zusammenhang auf einen aktuellen Fall aus ihrer Praxis. Ein 79 Jahre alter Witwer wollte demnach weder zusammen mit Sohn, Schwiegertochter und Enkeln in Urlaub fahren, noch während deren Abwesenheit in eine Kurzzeitpflege gehen. Im Gespräch mit einer Beraterin der Wohnungsanpassungsberatung ergab sich dann eine Lösung: Mit einem Hausnotruf kann man über die Telefonleitung eine Verbindung zu einem zentralen Dienst herstellen.

Ein sogenannter Funkfinger, der wie eine Kette um den Hals gelegt oder wie eine Armbanduhr getragen wird, gestattet es, im Notfall von jedem Ort in der Wohnung die Zentrale zu alarmieren. Das System solle nicht nur auf die Ferienzeit beschränkt werden. Der Hausnotruf werde generell für mehr Sicherheit sorgen. (ers)

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