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Kreis Gross-Gerau

Antrag zum Stadtwald

Ärger über Hessen-Forst: Das Groß-Gerauer Stadtparlament fordert den Magistrat auf, für die Bewirtschaftung des Stadtwalds einen anderen Dienstleister zu suchen.

Mit der Bewirtschaftung des Stadtwaldes hat sich das Groß-Gerauer Stadtparlament in seiner jüngsten Sitzung befasst. Aus einem Antrag von CDU und Grünen wurde dabei ein Antrag aller Fraktionen. Der Magistrat wurde darin einstimmig aufgefordert, für die Bewirtschaftung des Stadtwalds einen anderen Dienstleister zu suchen. Matthias Grau von der CDU-Fraktion begründete den Vorstoß: Vor rund einem Jahr habe das Parlament beschlossen, dass Nutzwald zu Erholungswald werden solle. Eine forstliche Nutzung in mehr als 20 Jahre alten Beständen habe zu unterbleiben. Dies sei ein bewusster Verzicht auf Einnahmen aus der Forstbewirtschaftung gewesen, so Grau. Allerdings habe es immer wieder Probleme mit dem Dienstleister Hessen-Forst gegeben, etwa durch Rückegassen über Hügelgräbern. Groß-Gerau solle zudem in Gespräche über eine interkommunale Zusammenarbeit eintreten, etwa mit Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach und Büttelborn.

In der Stellungnahme des städtischen Fachamts zum Antrag heißt es: Die Begriffe Nutzwald und Erholungswald sind nicht eindeutig geklärt. Die Verwaltung schlägt vor, diese im Dialog mit Hessen-Forst zu klären und dann die Waldwirtschaftspläne sowie das Forsteinrichtungswerk anzupassen. Eine erneute Genehmigung durch das Regierungspräsidium wäre dann erforderlich, damit die Papiere mit dem hessischen Waldgesetz übereinstimmen. amt

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