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Kreis Gross-Gerau

Anspruch der Kinder ist verankert

In der Kindertagespflege-Satzung des Kreises Groß-Gerau ist jetzt der Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung ab dem ersten Lebensjahr verankert worden.

Seit dem 1. August besteht für jedes Kind ab dem ersten Lebensjahr ein Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung – sei es in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege. Diese Neuerung im Sozialgesetzbuch VIII, Paragraf 24, ist in der Kindertagespflege-Satzung des Kreises Groß-Gerau bislang nicht verankert. Doch in einer Neufassung der Satzung, die der Kreistag am Montag einstimmig beschlossen hat, ist diese gesetzliche Vorgabe aufgenommen. Das Regelwerk tritt zum 1. Juni in Kraft.

Wie der Kreisausschuss (KA) erklärt, ist es seit Januar 2014 durch das neue hessische Kinderförderungsgesetz (KiföG) möglich, die Landesförderung auf die laufende Geldleistung der Tagespflegepersonen anzurechnen: „Ziel ist die Herstellung von Transparenz in der Finanzstruktur der Kindertagespflege sowie eine Annäherung an eine leistungsorientierte Vergütung in der Kindertagespflege.“

Vor diesem Hintergrund enthält die Neufassung der Kindertagespflege-Satzung eine neue Vergütungsstruktur. Darin eingerechnet seien die Fördermittel des Landes. Für die Tagesmütter und -väter hat die Satzung also den Vorteil, dass künftig alle Tagespflegepersonen automatisch die Landesförderung erhalten. Bisher wurden diese Mittel nur auf Antrag und in einem gesonderten Verfahren ausgezahlt, wie der KA erklärt. Die geförderte Betreuungszeit beträgt mindestens 15 und maximal 30 Wochenstunden, „um Erziehung und Bildung von Kindern im Sinne der Förderziele“ des Sozialgesetzbuchs zu ermöglichen, heißt es in der Satzung. (dirk)

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