Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rüsselsheim

Alles steht still

Für knapp 20 Minuten ging gestern nichts mehr in Rüsselsheim. Um 11.15 Uhr brach die Stromversorgung in der Innenstadt und allen Vororten zusammen. Supermärkte mussten schließen, weil die Kassen nicht mehr funktionierten, die Ampeln fielen aus, Fahrstühle blieben stehen, das Essen auf dem Herd wurde kalt.

Schuld war laut Überlandwerk Groß-Gerau eine Störung im 110.000-Volt-Netz. Laut Sprecher Marc André Glöckner waren Rüsselsheim und Raunheim betroffen. Durch Netzumschaltungen hätten Mitarbeiter der Netzleitstelle jedoch die Kunden wieder zügig mit Strom versorgen können, hieß es. Gegen 11.35 Uhr sei wieder alles nach Plan gelaufen.

Der Stromausfall war auch beim Autobauer Opel zu spüren. Laut Sprecher Andreas Krömer stand das Fließband für etwa acht Minuten still. Für das Rüsselsheimer Klinikum war der Stromausfall ein Test für seine Versorgungsanlage. Wie Geschäftsführer Friedel Roosen sagt, verfüge das Krankenhaus über ein unterbrechungsfreies Stromversorgungsnetz, das kurze Unterbrechungen einfach ignoriere. Dauere der Ausfall länger, würden die Dieselaggregate anspringen. Gestern habe man sie vorsorglich zwei Stunden laufen lassen.

Im Verkehr gab es nach Angaben der Polizei keine Probleme, obwohl fast alle Ampeln ausgefallen waren. Auch Straftaten seien nicht vermehrt aufgetreten, obwohl es in den Geschäften so dunkel war wie sonst nur nach Feierabend. (ers)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare