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Feuerwerkskörper.
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Feuerwerkskörper.

Sicheres Silvester-Feuerwerk in Hessen

Kontrolliert knallen

  • Marie-Sophie Adeoso
    VonMarie-Sophie Adeoso
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Welches Feuerwerk darf in Hessen eigentlich verwendet werden. Die FR informiert über die legale und sichere Verwendung von Feuerwerkskörpern.

Wann darf geknallt werden?
Pyrotechnik darf nur am 31. Dezember und am 1. Januar abgebrannt werden, mahnt das Hessische Sozialministerium.

Wer darf Feuerwerk abbrennen?
Feuerwerkskörper werden laut Sozialministerium in zwei Kategorien unterteilt. Artikel der Kategorie F1, etwa Wunderkerzen und Tischfeuerwerk, können ganzjährig erworben und auch bereits von Zwölfjährigen abgebrannt werden. Feuerwerksartikel der Kategorie F2, also etwa Raketen, Fontänen und Knallkörper, dürfen nur von Volljährigen erworben und abgebrannt werden.

Welches Feuerwerk darf verwendet werden?
Die hessischen Aufsichtsbehörden für Arbeitsschutz und Produktsicherheit überprüfen, „dass nur zugelassene und mit einem Prüfzeichen versehene pyrotechnische Gegenstände im Handel erhältlich sind“, teilt Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) mit. Geprüftes Feuerwerk erkenne man an der Registriernummer und dem CE-Zeichen sowie der Kennnummer der Prüfstelle. Kauf und Verwendung illegaler Importe oder selbstgebastelter Feuerwerkskörper seien nicht nur verboten, sondern im Gebrauch auch deutlich unsicherer, so der Minister.

Wo ist Feuerwerk verboten?
Laut Ordnungsamt darf Feuerwerk nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern entzündet werden. Dies ergibt sich aus Paragraf 23 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz. Ganze Stadtteile seien deshalb aber nicht vom Knallen ausgeschlossen, sagt Ordnungsamtssprecher Michael Jenisch. Auch auf dem Römerberg und am Dom sei Feuerwerk grundsätzlich erlaubt - allerdings sei hier aufgrund der Nähe zu Fachwerkhäusern und Kirchen entsprechende Vorsicht geboten. Zur feuerwerksfreien Zone wurde hingegen per Allgemeinverfügung die Sicherheitszone am nördlichen Mainufer zwischen Untermainbrücke und Alter Brücke sowie der Eiserne Steg erklärt. Hier ist sämtliche Pyrotechnik tabu.

Wie werden Verstöße geahndet?
Verstöße gegen sprengstoffrechtliche Bestimmungen können als Ordnungswidrigkeit mit Geldbußen bis zu 50 000 Euro geahndet werden, sagt Michael Jenisch. Der Umgang mit nicht zugelassenem Feuerwerk ist nach Paragraf 40 des Sprengstoffgesetzes sogar mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bedroht. Wer wissentlich Personen oder Gegenstände „von bedeutendem Wert“ gefährdet, kann zu einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren verurteilt werden.

Wie vermeide ich Gefahren?
Das Sozialministerium empfiehlt, nicht unter Alkoholeinfluss zu böllern, Blindgänger nicht erneut anzuzünden, sondern mit Wasser zu überschütten und die Gebrauchsanweisungen der Produkte zu beachten, also etwa Mindestabstände einzuhalten, Knallkörper nicht in der Hand zu zünden sowie Raketen nicht aus Einzelflaschen, sondern aus Getränkekisten abzufeuern.

Zusammengestellt von Marie-Sophie Adeoso.

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