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Verwaltungen arbeiten auf Hochtouren, um die Impfaktion gegen das Coronavirus vorzubereiten.

Impfstrategie

Kommunen suchen Platz für Impfzentren

Nachdem die Landesregierung ihre Impfstrategie vorgestellt hat, laufen nun die Vorbereitungen in Städten und Landkreisen an.

Die Verwaltungen arbeiten auf Hochtouren, um die Impfaktion gegen das Coronavirus durchzuführen. Der Aufwand ist immens, es geht insgesamt um acht Millionen Impfungen. In Frankfurt und Darmstadt wird über Orte nachgedacht, anderswo sind die Planungen noch nicht so weit. Ein erster Überblick.

In Frankfurt sind der Flughafen und die Messe als Standorte für Impfzentren im Gespräch. Fest stehe das allerdings noch nicht, heißt es aus dem Gesundheitsamt. „Die Gespräche mit allen Beteiligten laufen auf Hochtouren“, sagt Kirsten Gerstner, Sprecherin von Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). Es gelte nun, einen „riesigen logistischen Aufwand“ zu bewältigen. „Die Vorbereitungen laufen seit Monaten, aber durch die Landesverordnung wird es jetzt konkret“, sagt Gerstner. In den kommenden Tagen soll es eine Entscheidung geben.

In Wiesbaden soll ein Impfzentrum eingerichtet werden. Eine Arbeitsgruppe des Verwaltungsstabs berät über potenzielle Standorte. Ergebnisse liegen möglicherweise am Mittwoch vor.

In Darmstadt laufen die Planungen zur Einrichtung eines Impfzentrums bereits. Wie es aus dem städtischen Covid-19-Krisenstab heißt, prüfen derzeit Feuerwehr und Gesundheitsamt geeignete Liegenschaften und die Logistik, um „optimal für einen Einsatzbefehl vorbereitet zu sein“, wie die Stadt mitteilte. „Wir stellen uns dieser großen Aufgabe und freuen uns darauf, weil die Aussicht auf eine zeitnahe Impfung auch die Aussicht auf eine wirksame Bekämpfung der Pandemie bedeutet“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). Es sei klar, dass tatsächlich sehr bald mit Impfungen gegen Covid-19 begonnen werde.

Im Kreis Groß-Gerau laufen derzeit ebenfalls interne Gespräche zu einem Impfzentrum. Man wolle jedoch zunächst die Vorgaben des Landes abwarten, teilte am Montag die Pressestelle auf FR-Anfrage mit.

Im Kreis Offenbach wird es ein Impfzentrum geben. In welcher Stadt das eingerichtet werden soll, ist allerdings noch offen. „Wir sind noch im frühen Stadium der Planungen, es gibt noch keinen Standort“, sagte Sandra Klauß von der Pressestelle des Kreises. Auch mit dem Aufbau und der Logistik müssten sich das Gesundheitsamt und die Katastrophenschutzbehörde erst noch intensiv beschäftigen.

Im Main-Kinzig-Kreis, dem bevölkerungsreichsten Landkreis Hessens, seien bei einer Impfquote von 60 Prozent innerhalb kurzer Zeit rund 250 000 Menschen zu impfen, teilt die Kreisverwaltung mit. Daher sollen zwei Impfzentren aufgebaut werden, nach derzeitigem Stand in Hanau und für den Ostkreis in Gelnhausen. Genauere Örtlichkeiten sind noch nicht bekannt. In den kommenden Wochen sollen Kreisgesundheitsamt und Katastrophenschutz des Kreises die Infrastruktur aufbauen, heißt es. Beide Einrichtungen sollen die Zentren auch betreiben. Zudem soll ein mobiles Team aufgestellt werden, das Einrichtungen mit Hochrisikopatient:innen etwa in Senioren- und Pflegeheimen aufsucht.

In der Stadt Offenbach ist noch offen, wo genau ein Impfzentrum entstehen könnte. „Wir haben den Einsatzbefehl der Landesregierung erst heute Vormittag bekommen. Da können wir jetzt noch nichts Genaues sagen“, erklärte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) auf FR-Anfrage. Nach Auskunft von Schwenke wird der Katastrophenschutz die benötigten Strukturen aufbauen. Mitte Dezember solle das Impfzentrum dann voraussichtlich betriebsbereit sein.

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