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Kommentar

Kirchen müssen Hoffnung geben

  • Peter Hanack
    vonPeter Hanack
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Eine leere Kirche an Heiligabend erscheint trostlos, wie eine Kapitulation. Doch was wir brauchen ist Zuversicht. Ein Kommentar.

Es ist Weihnachten und die Kirchen sind zu. Unvorstellbar? Nicht mehr. Zu Ostern waren es Bund und Länder, die das Feiern gemeinsamer Gottesdienste verboten haben. Jetzt sind es immer mehr Kirchengemeinden selbst, die die Türen abschließen.

Man kann das vernünftig nennen, angemessen und verantwortungsvoll. Und es gib ja auch Grund genug, das Zusammenkommen vieler Menschen auf vergleichsweise wenig Raum mit Skepsis zu betrachten. Das Virus macht schließlich auch über die Feiertage keine Pause.

So könnte man die Absagen der gemeinsamen Gottesdienste als Einsicht darin verstehen, dass das Virus stärker ist als der Mensch, dass wir es nicht besiegen können. Und das stimmt ja auch. Wir können allenfalls damit umgehen, es zurückdrängen, seine Folgen mindern. Alles andere wäre Hybris.

Und doch. Eine leere Kirche an Heiligabend erscheint trostlos, niederschmetternd, wie eine Kapitulation. Wofür aber stehen die christlichen Kirchen, wenn nicht für die Hoffnung? Darauf, dass wir diese Seuche gemeinsam überstehen, es ein Leben nach Corona gibt.

Natürlich werden in diesem Jahr dort, wo die Kirchen dafür offen sind, deutlich weniger Menschen als sonst gemeinsam Weihnachten feiern können. Aber sie sollten es tun können. Mit Abstand, mit Masken, mit Summen statt Singen.

Im Advent setzen wir mit Kerzen und anderen Lichtern der zunehmenden Dunkelheit etwas entgegen. Die Kirchen sollten das Ihre tun, den Menschen Halt und Zuversicht zu vermitteln.

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