Royals

Königin Silvia besucht Hessen

Die schwedische Königin kämpft weltweit für die Rechte von Kindern. Am Freitag kommt die gebürtige Heidelbergerin nicht nur zum Erfahrungsaustausch nach Hessen, sondern wird auch für ihr Engagement ausgezeichnet.

Ihr Einsatz für Kinder führt Königin Silvia von Schweden am kommenden Freitag (6.9.) zu einem Besuch nach Hessen. Die 75 Jahre alte Monarchin wird zunächst in Bensheim erwartet, wo sie mit dem diesjährigen Karl Kübel Preis ausgezeichnet wird. Zeit für einen Stadtrundgang oder Aktivitäten am Rande der Preisverleihung bleibt der royalen Besucherin in Südhessen nach Angaben eines Stadtsprechers aber nicht. Der Zeitplan ist so eng getaktet, dass die Stadtobersten das Goldene Buch zum Ort der Preisverleihung ins Musiktheater bringen. Nach dem Eintrag fährt die gebürtige Heidelbergerin gleich weiter in die Landeshauptstadt. Und auch in Wiesbaden ist wieder der Schutz von Kindern das Thema.

Zusammen mit Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will sich Königin Silvia über die Arbeit der von ihr gegründeten „World Childhood Foundation“ austauschen. Die Stiftung engagiert sich weltweit für den Schutz von Kinderrechten und die Verbesserung der Lebensumstände von ausgebeuteten Kindern. An dem Gespräch nehmen nach Angaben der hessischen Staatskanzlei auch Mitglieder der Landesregierung, der „Childhood Foundation“ und Fachleute teil.

Den mit 25 000 Euro dotierten Karl Kübel Preis bekommt die Königin auch für ihre Arbeit zum Schutz von Kindern. „Mit ihrer World Childhood Foundation kämpft sie gegen die Ausbeutung und Vernachlässigung von Kindern, gegen Misshandlung und Missbrauch sowie für bessere Lebensbedingungen für Mädchen und Jungen“, begründete die Karl Kübel Stiftung die Auszeichnung.

Die Karl Kübel Stiftung wurde 1972 vom Unternehmer Karl Kübel (1909-2006) gegründet und engagiert sich mit ihren Projekten für Kinder und Familien. Den Preis gibt es seit 1990. In den vergangenen Jahren ging er an den früheren Fußballprofi Gerald Asamoah, die Schauspielerin Maria Furtwängler und den Musiker Peter Maffay. (dpa)

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