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Koalition will DB-Reisezentrum

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Appell an Bundespolitik

bad homburg - Die CDU/SPD-Koalition wird in der nächsten Stadtverordnetenversammlung einen Antrag einbringen, wonach der Magistrat sich gemeinsam mit anderen betroffenen Städten bei Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) dafür einsetzen soll, dass die bundeseigene Deutsche Bahn AG (DB) auch über den 31. Dezember hinaus den DB-Agenturen in den Bahnhöfen eine Provision für den Verkauf von DB-Fahrkarten bezahlt, so dass der Verkauf am Schalter nicht eingestellt werden muss. E nde 2020 hat die DB ihr Reisezentrum am Bad Homburger Bahnhof geschlossen. Damit den Reisenden auch weiterhin die Beratung vor Ort und der stationäre Ticketverkauf erhalten bleibt, hat die Stadt in Form einer freiwilligen Leistung den Ausbau und die Weiterführung der DB-Agentur unterstützt und dafür bislang eine umsatzabhängige Provision von der Deutschen Bahn erhalten. Im Januar 2023 führt die Deutsche Bahn ein neues Agenturmodell ein und streicht im Zuge dessen einem Großteil der Agenturen die komplette Provision, wie diese Zeitung berichtet hat. Da die Lizenzgebühren an die DB jedoch weiterhin anfallen würden, wäre ein Weiterbetrieb durch die Stadt finanziell nicht zu leisten. Nun will die Koalition intervenieren. Zugleich wird der Magistrat gebeten, sich darum zu bemühen, dass im Bahnhof wieder ein DB-Reisezentrum eingerichtet wird.

„ Es ist völlig unverständlich, wieso etwa an der S-Bahn-Endstation Kronberg oder am reinen Durchgangsbahnhof Frankfurt-Rödelheim ein DB-Reisezentrum besteht, am Knotenpunkt Bad Homburg jedoch nicht“, so der mobilitätspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Roland Mittmann. „Bei uns treffen sich schließlich nicht nur die S5 und die Taunusbahn, sondern künftig auch noch die Regionalbahn nach Friedberg, die U2 und die Regionaltangente West.“ judo

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