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Rad fahren ist eine der wirkungsvollsten guten Taten fürs Klima. Und für die Gesundheit.

Klimawette

Wir Klimaretter

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Bilanz der ersten Wett-Woche: 27 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

So: 27 037 Kilogramm CO2. Nimm dies, Klimakrise. Und das sind nur die Beiträge, die es in der ersten Woche unserer Klimawette in die Zeitung geschafft haben. Viele weitere warten immer noch auf ihre Veröffentlichung. Auch die wunderbaren Beispiele, die wir heute auf dieser Seite zeigen, sind noch längst nicht alles, was uns bisher erreicht hat und immer weiter erreicht. Nicht aufhören! Wir freuen uns über jede E-Mail (an online@fr.de) mit weiteren CO2-Spar-Ideen.

Und natürlich auch über die Kommentare auf der FR-Internetseite, die bisher noch nicht in den Bilanzen vorkamen. Da rät etwa Nutzer „oasenhoheit“ der FR, selbst aktiv zu werden: mit Suchmaschinen, die Bäume pflanzen, Ökostrom, klimafreundlichem Büromaterial und Druck, Dienstreisen nur mit Bahn & Bus. Vielen Dank dafür, wir tun unser Bestes. „oasenhoheit“ selbst beteiligt sich unter anderem mit pflanzlicher Vollwerternährung, bio, möglichst regional und saisonal, nachhaltiger Kleidung, natürlichen Wasch- und Kosmetikartikeln, viel ÖPNV, Müllreduzierung, Leitungswasser statt Flaschen – und Ihre Hoheit wechselt zu einer nachhaltigen Bank. Sauber.

Nutzer „Maini“ berichtet: „Seit Januar gibt’s 90% Wind- und 10% Solarstrom aus der Steckdose. Auch in der Mietwohnung kann man etwas machen.“ FR-Onlineleser „bilfingerberger“ rät: „Nicht mehr mit dem klimaschädlichsten aller Reisemittel fortbewegen: dem Flugzeug.“ Und Nutzer „Meikel“ verkündet: „Bin heute – im Regen – mit dem Fahrrad von Frankfurt nach Deutschland gefahren. Und wieder zurück.“ Da müssen wir um ein wenig Präzisierung bitten: Welches Deutschland ist gemeint? Es gibt ja so viele verschiedene.

Drei Wochen Klimawette liegen noch vor uns bis zum 20. Februar. Geben wir nicht nach, denken wir uns neue Aktionen aus, sparen wir Kohlendioxid! Denken wir an Eisbären, Koalas und Orang-Utans. Lassen wir das Ganze nicht kippen.

Die Zuschriften

Sehr geehrtes FR-Team,

für das Jahr 2020 haben wir an einigen Stellen für die Energieerzeugung (Solar und Wind) investiert, was pro Jahr ca. 47 000 kWh CO2-frei erzeugt und somit ca. 28 Tonnen CO2 einspart.

Außerdem haben wir nun einen CO2-freien Stromanbieter, entsprechend 1800 kWh bzw. ca. 1 Tonne CO2-Ersparnis.

Zusätzlich fahren wir in ca. 40 Wochen eine Strecke von 40 km pro Woche mit dem Rad zur Arbeit statt Auto. Was ungefähr 1600 km pro Jahr entspricht.

Ca. 10 Zugfahrten werden wir dieses Jahr machen, statt mit dem Auto, mit voraussichtlich um 5000 km.

Familie aus Rödelheim, möchte nicht, dass ihr Name genannt wird



Auch ich möchte einen Beitrag zur Klimawette leisten, und zwar habe ich seit 1.1.2020 eine RMV-Jahreskarte für 365 € und fahre auch im Winter viele Strecken mit dem Rad, dafür lasse ich das Auto seitdem öfters in der Garage stehen, mit der Überlegung, das Auto 2021 zu verkaufen.

Habe den kaputten Trockner in 2019 nicht ersetzt und trockene wieder auf dem Balkon. Esse seit dem neuen Jahr nur noch 2 x Fleisch in der Woche, statt bisher fast täglich.

Die Heizkörper wurden mit Uhren/Automaten versehen und heizen nur noch, wenn erforderlich, bis 21 Grad, sonst gehen sie zurück auf 18 Grad.

Ina Buchen (71 Jahre alt), Neu-Isenburg


Guten Tag,

in diesem Jahr plane ich Folgendes:
Innerhalb Frankfurts nur mit Rad und RMV fahren (habe ein Seniorenticket); 

Innerhalb Hessens meistens mit Bahnen und anderen Öffis fahren;

nur noch Kleidung bei Oxfam kaufen;
nur noch ca. 1 x pro Woche Fleisch oder Wurst essen;
meine Raumtemperatur übersteigt nicht 20 Grad;
waschen und spülen nur bei voll beladener Maschine;
kein Standby-Modus am TV und PC;
nur LED- und Energiespar-Lampen;
keine Weihnachtsbeleuchtung;
keine Silvesterböller und -raketen:
höchstwahrscheinlich keine Flugreise (evtl. allerdings eine England-Reise per Flugzeug).

Mit freundlichen Grüßen, Marita Ebel



Sehr geehrte Damen und Herren,

als Apfelwein-Liebhaber aus dem Odenwald, in Frankfurt lebend, sehe ich eine so einfache aber wichtige Aufgabe für Menschen, die auch in Zukunft gut auf dieser Welt leben möchten:

1. Alte Obstbäume pflegen und erhalten! Große Bäume gibt es nicht im Supermarkt zu kaufen, und es wird, wenn das Klima so weiter spinnt, mit viel Arbeit verbunden sein, neue heranzuziehen! Fast alle alten Bestände werden vernachlässigt und es wird nicht nachgepflanzt!

2. Nachpflanzen und pflegen! Viel Arbeit, man muss schon junge Generationen einbinden, nicht dass wir Gartenbauvereine mit einem Altersdurchschnitt von 80 haben. Was in Zeitschriften als Trend zum Garten verbreitet wird, ist in der Realität nicht so!

Viele Grüße, Axel Heß

Guten Morgen,

ich laufe ab sofort die Treppen in den 3. Stock auch hinauf und benutze den Aufzug nicht mehr. Bisher bin ich immer nur runter gelaufen, ca. 5 mal am Arbeitstag, Montag bis Donnerstag.

Ulrike Brandt

Moin,

meine Frau und ich werden im Sommer von Leer, Ostfriesland an den Lago Maggiore nicht mit dem Flugzeug, nicht mit dem Auto, sondern mit dem Zug fahren. Den Fleischkonsum werden wir halbieren, Wurst nur noch abends aufs Brot. In Leer fahren wir nur noch Fahrrad und größere Strecken nicht mit dem Auto, sondern mit der Bahn, trotz allem.

Herzlichst, Diedrich Bode, Leer

Hallo,

es gibt nicht mehr viel, was ich optimieren kann, aber:

ich werde keine Langstreckenflüge mehr machen (war bislang rund 1x jährlich der Fall)

achte noch mehr darauf, Produkte aus der Region zu kaufen, um Transportwege zu vermeiden

intensiviere den Gemüseanbau in meinem Garten

verzichte auf Konsum, d. h. kaufe nur noch was unbedingt nötig ist

Fleisch und Fisch gibt’s nur noch 1 - 2x die Woche

fahre häufiger mit der Bahn statt mit dem Auto.

Edith A. Leppla



Guten Tag, hier ist unser (2 Personen) Beitrag zur Klimawette:

1. Wir fahren auf der Autobahn nur noch etwas schneller als die Lkw (105 km/h statt wie bislang 130 km/h) bei ca. 12 000 km/a. Das erspart ca. 1,5 Liter Diesel auf 100 km (mit dem Bordcomputer ermittelt).

2. Wir haben für die Kurzstrecken im Rhein-Main-Gebiet ein E-Mobil bestellt; geplant sind damit ca. 5000 km/a.

3. In der Stadt werden wir zunehmend häufiger das Fahrrad nutzen; vermutlich sind das 300 km/a.

4. Für Fahrten außerhalb der Stadt werden wir vorzugsweise das neu erworbene Seniorenticket einsetzen; Vermutung geht in Richtung etwa 1000 km/a statt Auto.

5. Wir werden nicht mehr mit dem Flugzeug unterwegs sein (bislang ein bis zwei Flüge pro Jahr innerhalb von Europa bzw. rund ums Mittelmeer).

6. Wir werden unseren Milchkonsum reduzieren, von derzeit circa 7 Liter pro Woche auf circa 4 Liter pro Woche.

7. Wir werden Butter durch Margarine ersetzen; ca. 0,75 kg/Monat.

8. Wir essen eh schon wenig Fleisch und Wurstwaren, werden den Verbrauch aber weiter absenken – nicht quantifizierbar.

9. Wir werden zunehmend mehr regional einkaufen (auf dem Wochenmarkt) – nicht quantifizierbar.

10. Wir werden die Raumtemperatur in allen Räumen um 0,5 °C absenken.

11. Wir werden unsere vor 27 Jahren eingebaute Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung nach der Beratung durch einen Energieberater durch eine neue Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ersetzen.

12. Wir werden an unseren Warmwasserspeicher eine Wärmepumpe ergänzen; der Strom dafür wird vorzugsweise von der bereits vorhandenen PV-Anlage auf dem eigenen Dach genutzt.

Viele Grüße, (Bitte keine Namensnennung in der Zeitung)


Die Klimawette: So geht‘s

Sie möchten CO2 einsparen gegen die Klimakrise? Schreiben Sie uns (an online@fr.de, Betreff: Klimawette), was Sie tun. Sie verzichten auf Flugreisen, aufs Auto, auf klimaschädliche Lebensmittel (etwa Rindfleisch oder Wintertomaten)? Ganz oder zeitweise? Fein, schicken Sie uns eine E-Mail, wir rechnen aus, wie viel Kohlendioxid das jeweils spart. Regelmäßig veröffentlichen wir Tipps, mit welchen Maßnahmen Sie wie viel fürs Klima tun können.

Wettpartner ist das Frankfurter Energiereferat, das mit seinem Klimasparbuch wertvolle Tipps zum CO2-Sparen gibt. Die Wette lautet: FR-Leserinnen und -Leser sparen binnen eines Monats (bis 20. Februar) mehr CO2 ein als die Klientel des Energiereferats. In einer ersten Wettrunde mit HR-Wetterfrosch Thomas Ranft im Dezember schaffte das Energiereferat immerhin respektable 1282 Tonnen Kohlendioxid.

Wichtig: Es muss sich um eine Verhaltensänderung handeln. Wenn Sie schon immer mit dem Fahrrad gefahren sind und auch künftig aufs Auto verzichten, dann ist das absolut vorbildlich – aber es bringt keine zusätzliche Reduktion der Treibhausgase. Wir wollen ja runter von den hohen Emissionswerten. Frankfurt hat noch nicht mal ein Viertel der Reduktion geschafft, die es bis 2050 erreicht haben will.

Wir machen Vorschläge. Immer wenn Sie das Klimawetten-Logo in der Rundschau sehen, gibt es auch einen Tipp, wie Sie Ihren CO2-Ausstoß verringern können. Schneiden Sie’s aus oder fotografieren Sie’s, machen Sie’s nach – zack, ein bisschen Klima gerettet. Und senden Sie uns eigene Ideen. Jeder Beitrag zählt. Bitte vermerken, wo Sie wohnen; die Wette umfasst Frankfurt und die Rhein-Main-Region.

Gewinnen Sie mit. Wir verlosen unter allen Einsenderinnen und Einsendern 25 klimafreundliche Coffee-to-go- Mehrwegbecher. Das Energiereferat spendiert außerdem 25 Klimasparbücher. Und als Hauptgewinn bieten wir für mehrere Leserinnen und Leser einen Redaktionsbesuch bei der FR an, samt Gespräch mit der Chefredaktion und FR-Klimaexperte Joachim Wille.

Mehr Info: fr.de/klimawette, Energiereferat unter www.frankfurt.de.

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