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Mann mit Kippa

EKHN

Kirche in Hessen fordert mehr Engagement gegen  Antisemitismus

Kirchliche Bildungseinrichtungen und politisch Verantwortliche sollen mit verstärkten Bildungs- und Präventionsmaßnahmen  reagieren.

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat eine zunehmende Judenfeindlichkeit beklagt und die Politik zum Handeln aufgefordert. 

Man nehme mit großer Sorge einen wachsenden Antisemitismus war, teilte die EKHN-Synode am Freitag in Frankfurt mit. 

In einer Resolution gegen Antisemitismus forderte das Kirchenparlament von kirchlichen Bildungseinrichtungen und politisch Verantwortlichen, "auf die Zunahme von Antisemitismus mit verstärkten Bildungs- und Präventionsmaßnahmen zu antworten". In den Schulen dürften antisemitische Vorfälle künftig nicht mehr verdrängt werden. In dem Entschluss bekräftigte die Synode ihre Ablehnung jeder Form von Judenfeindschaft und zeigte sich mit Menschen jüdischen Glaubens solidarisch.

In der noch bis Samstag dauernden Frühjahrstagung der EKHN-Kirchensynode geht es um aktuelle gesellschaftspolitische und kirchliche Fragen. Die Synode mit 141 Delegierten ist eine Art Kirchenparlament. Die EKHN hat nach eigenen Angaben rund 1,5 Millionen Mitglieder in 1135 Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz.

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