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Ein Bild aus dem Comic „Goldjunge“ von Mikael Ross, erschienen im Avant-Verlag
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Ein Bild aus dem Comic „Goldjunge“ von Mikael Ross, erschienen im Avant-Verlag

Yippie!

Kindercomicfestival „Yippie!“ in Frankfurt und Darmstadt

  • Meike Kolodziejczyk
    VonMeike Kolodziejczyk
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Das Kindercomicfestival „Yippie!“ geht in die vierte Runde – zu Gast sind mehr als ein Dutzend Künstlerinnen und Künstler

Kinder mussten in den vergangenen 15 Monaten auf vieles verzichten. Auch auf die Live-Ausgabe von „Yippie!“. Das Frankfurter Kindercomicfestival bot im Corona-Sommer 2020 nur ein kleines, digitales Ersatzprogramm. „Das wurde zwar viel geklickt, aber es war schon ein bisschen frustrierend“, sagt Festivalkurator Jakob Hoffmann. Heuer soll es wieder anders werden – obgleich „anders“ noch ziemlich weit entfernt ist von „normal“. Doch immerhin: „Wir machen eigentlich genau das, was sich alle in der Pandemie gewünscht haben: Livekultur und Programm für Kinder.“

Am heutigen Donnerstag beginnt das nunmehr vierte Kindercomicfestival. Bis Sonntag sind mehr als ein Dutzend Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ihre Comics und Bildergeschichten in öffentlichen Lesungen vorzustellen. Und nicht nur Frankfurt, auch Darmstadt ist dieses Jahr Ort des Geschehens. Festivalzentrum ist wieder das Junge Museum am Römer, der Auftakt allerdings wird im Literaturhaus Frankfurt gefeiert: Dort stellt Mikael Ross seine im November 2020 erschienene Graphic Novel „Goldjunge“ über den jungen Ludwig van Beethoven vor. „Sensationell“ sei das Werk, schwärmt Hoffmann, Anfang 2021 habe der französische Comicverlag Dargaud es herausgebracht, das sei so etwas wie „ein Ritterschlag oder Oscar-Gewinn“.

Die Festivalvorbereitungen seien „natürlich schwieriger“ gewesen. Ein Hygienekonzept musste her, dreimal hätten sie den Termin verschieben müssen. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz sei es gelungen, wieder ein internationales Programm zu gestalten. Mit dabei ist etwa die spanische Illustratorin Màriam Ben-Arab, die zum Text des Drehbuchautors und Regisseurs Volker Schmitt das Piratenabenteuer „Zack!“ gezeichnet hat. Oder die Schweizer Grafikdesignerin Rhea Häni, die für ihren Debütcomic „Wolle will mehr“ den erstmalig ausgelobten und mit 1000 Euro dotierten Yippie!-Kindercomic-Preis erhält. Oder Tor Freeman, die zwar nicht persönlich nach Frankfurt kommt, aber aus London zugeschaltet wird. Auch Regionales kommt nicht zu kurz, unter anderem in Gestalt von Gästen wie Christopher Tauber, Anke Kuhl, Ferdinand Lutz und Moni Port. „De Schlümpp uff Hessisch“ werden gleich doppelt bedacht, nämlich im Jungen Museum sowie open air an der Centralstation in Darmstadt.

Lesungen in Schulen sowie Workshops, sonst wichtige Bestandteile von „Yippie!“, wird es indes nur vereinzelt geben. Dafür wurde unter Leitung des 15-jährigen Frankfurter Bloggers Johann Waechter eine Kinderjury zusammengestellt, die aus den rund 50 Bewerbungen für den Yippie!-Comicpreis eine:n eigene:n Gewinner:in kürt.

Auf die Signier- und Zeichenrunden im Anschluss an die Lesungen müssten die Kinder jedenfalls nicht verzichten, beruhigt Kurator Jakob Hoffmann. Und „noch etwas ganz Tolles“ erwarte die Besucher:innen im Museum und vor dem Eingang: Die IGS Nordend habe mehrere große Holzskulpturen von Comicfiguren gefertigt und zur Verfügung gestellt, darunter Marge Simpson.

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