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Olu Oguibe steht neben einem Plakat, das seinen Obelisken zeigt.
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Olu Oguibe steht neben einem Plakat, das seinen Obelisken zeigt.

Documenta in Kassel

Kassel lässt Documenta-Kunstwerk Obelisk abbauen

Nach langem Streit lässt die Stadt Kassel den Obelisk der Documenta doch abbauen.

Nach monatelangem Streit hat die Stadt Kassel das Documenta-Kunstwerk Obelisk von seinem Standort entfernen lassen. Die Arbeiten dazu begannen in der Nacht auf diesen Mittwoch, den Tag der Deutschen Einheit, und waren am Morgen abgeschlossen. Die Stadt verwies in einer Erklärung auf den abgelaufenen Leihvertrag mit dem amerikanisch-nigerianischen Künstler Olu Oguibe. Umstritten ist der Standort der 16 Meter hohen Steinsäule mit der Aufschrift „Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“. Oguibe will sein Kunstwerk am bisherigen Standort, dem Königsplatz, belassen, die Stadt lehnt dies ab.

Dass das Kunstwerk am frühen Morgen des Feiertags entfernt wurde, begründete die Stadt damit, dass die Arbeiten an einem verkaufsfreien und verkehrsruhigen Tag zu weniger Beeinträchtigungen führten und so die größtmögliche Sicherheit gewährleistet gewesen sei. Auf einen Brief Oberbürgermeister Christian Geselles mit einem Vertragsentwurf über einen Ankauf und einen Versetzung des Kunstwerks auf die Treppenstraße gebe es weiter keine Antwort, hieß es.

Die Entscheidung, was künftig mit dem Kunstwerk der vergangenen documenta 14 geschehen soll, obliege nun dem Künstler. Es sei sicher verwahrt. Die Stadt sei auch weiterhin offen für Gespräche. Eine Spendenaktion zum Ankauf des Kunstwerks hatte 126 000 Euro gebracht. Da es keine Einigung gebe, werde die Rückzahlung des Geldes veranlasst, erklärte die Stadt. (dpa)

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