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Teilnehmer des geplanten Rosenmontagszugs Fulda stehen auf einer Straße, nachdem die Veranstaltung  abgesagt worden war.

Fastnacht

Karnevalisten in Fulda beraten über Nachhol-Feier nach abgesagtem Umzug

Fulda musste seinen Zug absagen. Nun wird überlegt, ob es eine alternative Veranstaltung geben wird?

Nach der sturmbedingten Absage des Fuldaer Rosenmontagszug wollen die Organisatoren über das weitere Vorgehen beraten. Man werde auch mit dem Karnevalsprinzen sprechen, der auf den Höhepunkt der Fastnachtsession verzichten musste. "Aktuell haben wir keine Lösung, werden aber bei der nächsten Präsidiumssitzung darüber reden", sagte der Präsident der Fuldaer Karneval-Gesellschaft (FKG), Michael Hamperl, am Dienstag. Den Umzug mal eben nachzuholen, sei organisatorisch nicht möglich. Erst Ideen für eine Trostpflaster gibt es aber schon: Im Rahmen der Feierlichkeiten zum diesjährigen Stadtjubiläum könne es vielleicht eine Veranstaltung geben. Oder der Prinz könne beim nächsten Rosenmontagszug 2020 mitfahren.

Der Fuldaer Rosenmontagszug ist nach FKG-Angaben erstmals wetterbedingt ausgefallen. 1991 wurde er wegen des Irak-Kriegs abgesagt - wie an anderen Orten in Deutschland auch. Der diesjährige Totalausfall für Prinz Markus Günther ist aber besonders kurios. Denn bereits vor drei Jahren als sein Bruder Alexander Günther Prinz von Fulda war, stürmte es. Eine Absage drohte. Doch letztlich konnte der "Romo" in abgespeckter Form ohne große Festwagen stattfinden.

Der Fuldaer Umzug, der größte Rosenmontagszug in Hessen, war kurz vor dem Start wegen Unwetterwarnungen abgesagt worden. "Wir sind alle mega-enttäuscht. Aber die Empfehlungen waren eindeutig. Wir konnte es nicht riskieren, dass Menschen etwa von heruntergewehten Dachziegeln verletzt werden", erklärte Zug-Koordinator Hans-Jürgen Dröge. Auch in Seligenstadt musste der Umzug abgesagt werden. (dpa)

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