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Plastik, Verpackungen, To-go-Becher, Einweg-Masken – vor allem in den Städten ist das Mainufer stark vermüllt. Renate Hoyer
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Plastik, Verpackungen, To-go-Becher, Einweg-Masken – vor allem in den Städten ist das Mainufer stark vermüllt. Renate Hoyer

Rhein-Main

Kampf dem Müll am Untermain

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Am 11. September ist auf 150 Kilometer konzertiertes Großreinemachen angesagt: Kommunen, Bürger und Gruppierungen sollen das Mainufer entmüllen.

Was am Rhein schon funktioniert hat, sollte doch auch am Main möglich sein: Am 11. September soll das Mainufer erstmals auf 150 Flusskilometern vom Unrat befreit werden. Die Organisatoren des Aktionstages RhineCleanUp, der 2018 ins Leben gerufen wurde, haben nun auch dem Müll am Untermain von Wiesbaden bis Miltenberg den Kampf angesagt.

Kommunen, lokale Müllentsorger, Ortsgruppen der Umweltverbände, soziale Einrichtungen, (Wassersport-)Vereine, Unternehmen und Nachbarschaftsgemeinschaften sind aufgefordert, am 11. September von 10 bis 13 Uhr die Ufer von Rhein und Main vom Müll zu befreien. Das Großreinemachen sei aktuell notwendiger denn je, sagt Joachim Umbach, einer der Initiator:innen. Vor allem im städtischen Bereich habe in der Pandemie die Vermüllung zugenommen. To-go-Kaffeebecher, Verpackungsmüll aus dem Online-Handel, achtlos weggeworfene Einweg-Masken oder -Handschuhe – das alles belastet zusätzlich die Umwelt. Die Bilanz des letztjährigen CleanUps, das auf Rhein, Ruhr und Mosel ausgedehnt wurde, zeigt, wie dringlich diese Aktion ist: 35 000 Helfende in 400 Kommunen sammelten an den drei Flüssen 320 Tonnen Müll.

Anmeldung

Personen oder Gruppen, die mithelfen wollen, können sich auf www.maincleanup.org anmelden.

Auf der Website muss ausgewählt werden, ob man das eigene CleanUp organisiert oder sich einem bestehenden CleanUp anschließt. ann

In diesem Jahr rufen die Initiator:innen nun auch zum Großreinemachen in den Anliegerkommunen des Mains auf. Wer mitmachen will, kann seinen eigenen CleanUp organisieren, sich Mitstreitende und ein Sammelgebiet suchen. Um sicherzustellen, dass der Müll auch entsorgt wird, muss das Umweltamt der jeweiligen Kommune informiert werden. Möglich ist auch, sich mit einem Klick auf der Website einer bestehenden Gruppe anzuschließen. Diese Leute genießen Versicherungsschutz. Sie werden kostenlos mit Müllsäcken, Handschuhen – sogar für Kleinkinder –, Westen und Greifern ausgerüstet.

Bei der Auftaktveranstaltung am Dienstag in Seligenstadt bekundeten neben Frankfurt auch Rüsselsheim, Aschaffenburg, Groß-Gerau, Hochheim, Kelsterbach, Maintal, Mainhausen, Stockstadt, Kahlstein und Elsenfeld Interesse am MainCleanup. Sie werden die lokale Koordination der Müllsammler übernehmen. Willi Kohlmann, Flussbeauftragter für den Main, hofft, dass noch viele weitere Städte und Gemeinden dazu kommen, die ihre Bürgerinnen und Bürger zum Müllsammeln bewegen. Insgesamt liegen rund 40 Kommunen an den 150 Flusskilometern.

Entlang des Mains werden 200 großflächige Plakate aufgestellt, die für den CleanUp-Tag werben. So soll die Aktion eine Eigendynamik entwickeln und im kommenden Jahr noch größer werden.

Nicht nur in Frankfurt soll der Uferbereich gesäubert werden. Monika Müller

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