Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mieterhöhung
+
Ein breites Bündnis kämpft dafür, dass die Mieten in Hessen nur noch um ein Prozent im Jahr erhöht werden dürfen. 

Wohnungsmarkt

Kampagne für Mietenstopp in Hessen

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
    schließen

Ein breites Bündnis kämpft dafür, dass die Mieten in Hessen nur noch um ein Prozent im Jahr erhöht werden dürfen. Die Auftaktveranstaltung für die Kampagne ist in der Paulskirche.

Ein breites Bündnis von Gewerkschaften, Mieterschutzvereinen, Wohlfahrtsverbänden und Parteien will erreichen, dass die Wohnungsmieten in allen hessischen Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt in den nächsten fünf Jahren nur noch um maximal ein Prozent steigen dürfen. Dazu haben sie eine Petition gestartet.

„In Hessen hat sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt, besonders in den Ballungsgebieten und Universitätsstädten, so zugespitzt, dass mittlerweile sogar Menschen mit mittleren Einkommen oft keine für sie bezahlbare Wohnung mehr finden“, argumentieren die Initiatoren der Petition, Caritas Frankfurt, der DGB Frankfurt-Rhein-Main und der Deutsche Mieterbund Hessen. Deshalb sei es notwendig, dass in den gesetzlich definierten Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten eine Weile gar keine Mieterhöhungen oder nur noch sehr begrenzte Mieterhöhungen erfolgten.

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hatte sich im vorigen Jahr für einen solchen allgemeinen „Mietenstopp“ ausgesprochen. Die Landtagsfraktion der SPD legte im März ein Gutachten vor, das zu dem Ergebnis kommt, dass das Land Mieterhöhungen für eine bestimmten Zeitraum begrenzen dürfte. Auch die Linke wirbt für einen Mietendeckel. Die schwarz-grüne Landesregierung lehnt das Ansinnen ab.

Die nun ins Leben gerufene Unterschriftensammlung unterstützen außer Caritas, DGB, Mieterbund, SPD und Linken bisher unter anderem die Sozialpolitische Offensive Hessen, die Naturfreunde Hessen, das Diakonische Werk für Frankfurt und Offenbach und der Asta der Frankfurter Goethe-Uni.

Die Auftaktveranstaltung der Kampagne soll am 13. Dezember, 18 Uhr, in der Frankfurter Paulskirche stattfinden. Dort sprechen Feldmann, die Frankfurter Caritas-Direktorin Gaby Hagmans, der Frankfurter DGB-Chef Philipp Jacks und Eva-Maria Winckelmann, Direktorin des Deutscher Mieterbunds Hessen. Wegen der Pandemie kann das Publikum die Veranstaltung nur online verfolgen.

Mehr zur Kampagne unter https://petition-mietenstopp.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare