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Viele Tiere erwarten in den kommenden Wochen Nachwuchs oder haben ihn schon bekommen.

Tiere

Jungtiere im Main-Taunus schützen

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Spaziergänger und Hunde sollen in den kommenden Wochen auf den Wegen bleiben.

Hundebesitzer sollten in den kommenden Wochen ihre Tiere nicht fernab von Wegen laufen lassen. Wie Umweltdezernentin Madlen Overdick (Grüne) in einer Mitteilung erläutert, könnten sie Vögel und Wildtiere stören, die gerade brüten oder Nachwuchs bekommen haben. „In dieser sensiblen Zeit brauchen Wildtiere noch mehr Ruhe.“ Die Brut- und Setzzeit hat am 1. März begonnen; sie dauert bis 30. Juni.

Viele Vogelarten brüten und Wildtiere haben Nachwuchs. In dieser Zeit reagierten die Tiere besonders empfindlich auf Störungen, heißt es in der Mitteilung weiter. Zwar seien Hundebesitzer nur in Naturschutzgebieten verpflichtet, ihre Hunde an der Leine zu führen, doch auch außerhalb solcher Gebiete können sie andere Tiere stören.

„Der Schutz der Tierwelt hat in dieser Zeit Priorität“, sagt Overdick. In Naturschutzgebieten gelten strenge Regeln. Spaziergänger müssen auf den Wegen bleiben und ihre Hunde anleinen. Andernfalls droht ihnen ein Verwarnungsgeld.  

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