Polizei

Jugendlichen aus Schlamm gerettet

Ein 14-Jähriger flüchtet aus einer Jugendeinrichtung in Kassel. Er kommt bis fast an die deutsch-dänische Grenze. Dann bleibt er im Schlamm stecken.

Die Bundespolizei hat bei Flensburg in Schleswig-Holstein einen 14 Jahre alten aus einer Kasseler Jugendeinrichtung weggelaufenen Jungen aus einem Flüsschen gerettet. Ein Anwohner habe die Beamten am Donnerstag über eine im Schlamm steckengebliebene Person nahe der deutsch-dänischen Grenze informiert, teilte die Bundespolizei mit. Beim Eintreffen der Streife befand sich der Jugendliche demnach unmittelbar an der Uferkante des Flusses namens Krusau und kam nicht weiter. Die Beamten schnappten sich ein an einem Steg liegendes Ruderboot und befreiten den Jungen aus seiner misslichen Lage.

Da sich die Verständigung mit dem jungen Marokkaner als sehr schwer erwies und er keine Ausweisdokumente vorweisen konnte, nahmen die Bundespolizisten ihn mit zur Dienststelle. Dort stellten die Beamten fest, dass der 14-Jährige seit Montag aus der Einrichtung in Kassel weggelaufen und auf dem Weg nach Dänemark war. Nachdem der Jugendliche ein paar trockene Schuhe und eine neue Hose bekommen hatte, wurde er an das Jugendamt übergeben. (dpa)

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