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Leon Nitsche (von links nach rechts), Leon Kausch und Moritz Grumann vom SchülerForschungsZentrum Nord präsentieren ihr ferngesteuertes Boot „Mika“.

Landesentscheid

Jugend forscht: 13 Hessen bei Bundesentscheid dabei

Die talentiertesten Jungforscher des Landes kommen aus Darmstadt, Kassel, Lampertheim, Marburg und Offenbach. 

Die Sieger des hessischen Landesentscheids von „Jugend forscht“ stehen fest. Damit machen 13 der 72 angetretenen Nachwuchsforscher beim Bundeswettbewerb vom 16. bis 19. Mai in Chemnitz mit. Das teilte der Chemie- und Pharmakonzern Merck am Donnerstag in Darmstadt mit. Die talentiertesten Jungforscher kommen aus Darmstadt, Kassel, Lampertheim, Marburg und Offenbach. 

So hat Vinh Phuc Tran (17) von der Edith-Stein-Schule in Darmstadt einen Algorithmus entwickelt, mit dem typische Fehler bei der Produktion elektronischer Bauteile aufgespürt werden können. Aaron Schlitt (17) vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel überzeugte mit einem Gerät, das die sichere Anmeldung am Computer ohne Passwort erlaubt. 

Jochan Brede (17) - ebenfalls vom Schülerforschungszentrum - entwickelte ein Gerät, das bei der Qualitätsprüfung von Werkstücken eingesetzt werden kann. Leon Kausch (20), Leon Nitsche (16) und Moritz Grumann (18) vom Schülerforschungszentrum entwickelten ein Mini-Forschungsboot mit, das automatisiert Wasserproben etwa in einer Höhle entnehmen kann. Mit dem „AutoRain-Multibotsystem“ der Schüler Tom Götz, Moritz Neumann (beide 16) und Nikita Tatsch (17) vom Lessing-Gymnasium in Lampertheim sollen Landwirte den Wasserverbrauch senken. 

Die Schülerinnen Xenia Epp und Lisa May (beide 16) sowie Emily Bauer (13) von der Elisabethschule in Marburg haben eine sensorgestützte App ersonnen, mit der Vortragsredner ihre Körpersprache trainieren können. Und Christos Assiklaris (17) von der Albert-Schweitzer-Schule in Offenbach konnte nachweisen, dass Mikroorganismen, die im Pflanzenschutz eingesetzt werden, auch Plastikmüll abbauen können. (dpa)

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