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Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU).
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Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU).

Kommentar

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  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Der Fall aus Mittelhessen mag juristisch wasserdicht sein, menschlich hingegen ist er ein Armutszeugnis. Ein Kommentar.

Der vormalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist im Jahr 2019 noch nach Mexiko gereist, um Pflegefachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, damit sie nach Deutschland kommen und hier arbeiten. Der Pflegenotstand ist seitdem nicht kleiner geworden. Die Pandemie hat ihn viel mehr verstärkt und was die kommenden Monate bringen, kann niemand wissen. Und nun kommen wir zu diesem Beispiel: In Mittelhessen gibt es einen Mann aus Pakistan, der gut integriert in Vollzeit in einer Seniorenpflegeeinrichtung arbeitet, aber abgeschoben werden soll. So etwas passt einfach nicht zusammen.

Der Fall mag juristisch wasserdicht sein, menschlich hingegen ist er ein Armutszeugnis. Offensichtlich wurde eine Entscheidung getroffen, ohne die Situation des Mannes genau zu betrachten und den Widerspruch zu erkennen. Noch ist es aber nicht zu spät, das Ruder herumzureißen. Wenn die Härtefallkommission die Bleibeperspektive des Mannes für gut erachtet, hat Innenminister Peter Beuth das letzte Wort.

Naveed hierzubehalten, mag in konservativen Kreisen nicht die populärste Entscheidung sein, aber es wäre die richtige. Für einen Mann, der sich in den zurückliegenden Jahren etwas aufgebaut hat und Teil der Gesellschaft geworden ist, für die Menschen, die ihn kennenlernen durften und schätzen, und für Hessen. Handeln Sie bitte entsprechend, Herr Beuth!

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