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Eine Frau im Homeoffice.

Umfrage

Jeder vierte Betrieb in Hessen unterstützt mobiles Arbeiten

Mobile Arbeit ist allerdings in größeren Betrieben deutlich weiter verbreitet als in kleinen Firmen.

Nahezu jeder vierte Betrieb in Hessen (24 Prozent) ermöglicht es seinen Beschäftigten, mobil zu arbeiten. Wichtigste Motive sind höhere Flexibilität für die Beschäftigten sowie die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Auswertung einer aktuellen Betriebsumfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Mobile Arbeit ist danach in größeren Betrieben deutlich weiter verbreitet als in kleinen Firmen, wie die Regionaldirektion Hessen der Agentur für Arbeit berichtete.

Das gilt auch für die Abrechnung von Überstunden, die in 48 Prozent der befragten Betriebe praktiziert wird. Ausgeglichen werden sie mit Freizeit (42 Prozent), zusätzlicher Vergütung (10 Prozent) oder einer Wahlmöglichkeit aus beidem (43 Prozent). In jedem 20. Betrieb mit Überstunden gab es gar keinen Ausgleich.

Arbeitszeitkonten sind zwar in jedem dritten Betrieb grundsätzlich möglich, werden aber seltener genutzt. Obwohl rund drei Viertel der Beschäftigten berechtigt gewesen wären, ein Arbeitszeitguthaben anzusparen, machten nur 16 Prozent von dieser Möglichkeit Gebrauch. Bei den wenigen Nutzern waren Langzeitfreistellungen und Sabbaticals das häufigste Ziel. (dpa)

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