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Wiesbaden

Inflation in Hessen schwächt sich 2018 ab

Der Preisauftrieb in Hessen hat sich 2018 verlangsamt. Im Jahresschnitt erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Der Preisauftrieb in Hessen hat sich 2018 verlangsamt. Im Jahresschnitt erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Jahr zuvor hatte die Rate noch bei 2,0 Prozent gelegen. Tiefer in die Tasche greifen mussten Verbraucher vor allem für Mieten, Heizöl und Kraftstoffe. Entlastet wurden sie durch die Einführung des kostenlosen Kindergarten-Besuchs für Kinder ab drei Jahren an sechs Stunden pro Tag.

Mehr als im Vorjahr mussten die Menschen in Hessen für Energie zahlen (plus 5,0 Prozent). Besonders Heizöl verteuerte sich deutlich (plus 23,5 Prozent). Die Spritpreise stiegen im Jahresschnitt um 8,1 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die Inflationsrate im Gesamtjahr bei 1,4 Prozent gelegen.

Nahrungsmittel verteuerten sich den Angaben zufolge im Jahresschnitt um 2,2 Prozent. Auch der Trend steigender Mieten setzte sich fort. Verbraucher mussten für Kaltmieten 1,7 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr. Mieten machen gut ein Fünftel am Warenkorb privater Haushalte aus und haben damit einen großen Einfluss auf die Verbraucherpreise insgesamt. Einen deutlichen Preisrückgang von 9,3 Prozent gab es im Bereich Bildungswesen wegen des kostenlosen Kindergarten-Besuchs.

Im Dezember schwächte sich der Preisauftrieb insgesamt weiter ab. Die Teuerungsrate lag um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im November war noch ein Wert von 2,1 Prozent und im Oktober von 2,2 Prozent gemessen worden. Im Vergleich zum November sanken die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent.

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