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Kommentar

Chaos programmiert

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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In der Form, wie der Bund die Impfungen organisieren will, ist ein gewisses Chaos programmiert. Wie so oft heißt es: Learning by doing.

Schon mal versucht, bei der 116 117 durchzukommen? Die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist hoch frequentiert, nicht selten hängen Anrufer unendlich lang in der Warteschleife. Die Technik wird zwar aufgerüstet. Doch es ist davon auszugehen, dass selbst das nicht ausreichen wird, um am Anfang die vielen Anrufer zeitnah zufriedenzustellen. Kurz: Ein gewisses Chaos ist programmiert in der Form, wie der Bund jetzt die Corona-Impfungen regeln wird. Und in der Haut der Leute im Callcenter mag keiner stecken.

Ob die Onlineanmeldung funktioniert oder die Server zusammenbrechen? Die Antwort wird maßgeblich von der Qualität der Kommunikation abhängen. Kapieren die Leute, wann sie an der Reihe sind? Akzeptieren sie auch, dass sie warten müssen, bis jene versorgt sind, die das Serum dringender benötigen? Die Pandemie hat uns gelehrt, dass Vernunft und Solidarität in manchen Teilen der Bevölkerung nicht gerade ausgeprägt sind.

In den ersten Impfwochen wird es zu Tohuwabohu kommen. Das sind wir ja inzwischen gewöhnt. Wieder gilt die Covid-Devise: Learning by Doing. Eine Alternative gibt es wohl nicht.

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