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Wo es zu wenig bezahlbare Wohnungen gibt, da wird gependelt.
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Wo es zu wenig bezahlbare Wohnungen gibt, da wird gependelt.

Verkehr in Hessen

Immer mehr Pendler kommen nach Hessen

Der Strom der Pendler nach Hessen wird immer stärker. Ihre Zahl ist innerhalb eines Jahres um fünf Prozent auf fast 371 000 Menschen gewachsen

Nach Hessen pendeln immer mehr Arbeitnehmer aus anderen Bundesländern. Ihre Zahl ist innerhalb eines Jahres um fünf Prozent auf fast 371 000 Menschen gewachsen, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Dienstag in Frankfurt berichtete. Gleichzeitig wuchs zwar auch die Zahl der Hessen, die zum Arbeiten in andere Bundesländer auspendeln, aber deutlich langsamer um 3,9 Prozent auf die niedrigere Zahl von 247 000.

Frankfurt habe als Verkehrsknotenpunkt mit Bahnhof, Flughafen und Autobahn eine enorme Anziehungskraft auf Unternehmen, die wiederum Beschäftigte suchten, analysierte Direktionschef Frank Martin. „Da Wohnraum knapp und teuer ist, werden Arbeitnehmer mobiler und flexibler. Es ist mehr los auf den Straßen und in den Bahnen.“ Gerade für Auszubildende werde wegen der hohen Lebenshaltungskosten ein Wechsel vom Land in die Stadt aber immer schwieriger. In der Konsequenz blieben gerade in Frankfurt viele Ausbildungsplätze unbesetzt.

Rheinland-Pfälzer kommen

In Hessen wird jeder siebte sozialversicherungspflichtige Job (14,7 Prozent) von Beschäftigten erledigt, die in anderen Bundesländern ihren Hauptwohnsitz haben. Die größte Gruppe sind Menschen aus Rheinland-Pfalz vor Bayern und Nordrhein-Westfalen. Lediglich ins wirtschaftsstarke Baden-Württemberg pendeln mehr Hessen zur Arbeit, als von dort Arbeitskräfte kommen.

Pendlerhauptstadt im Land bleibt die Banken- und Dienstleistungsmetropole Frankfurt. Nur 35,8 Prozent der dort Beschäftigten leben auch in der Stadt.

Die Zahl derer, die zur Arbeit in Hessens größte Stadt pendeln, stieg innerhalb eines Jahres um etwa 8000 auf 363 000 Beschäftigte. Die meisten kommen aus den umliegenden hessischen Regionen, knapp 1700 aber auch aus dem Ausland und 97 000 aus anderen Bundesländern.             (dpa)

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