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„Ihre Stärke ist die Kommunikation“

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Roswitha Hoflender stadt
Roswitha Hoflender stadt © privat

Neue Radverkehrsbeauftragte rathausintern gefunden

Hochtaunus - Seit dem Frühjahr ist die Stelle der Radverkehrsbeauftragten im Rathaus vakant. Jetzt hat die Stadtverwaltung eine Nachfolgerin auserkoren: Am 1. Januar 2023 soll die langjährige Rathaus-Mitarbeiterin Roswitha Hoflender (54) die Bemühungen um die stetige Verbesserung der Situation für Radfahrer in Bad Homburg koordinieren.

Frau Hoflender ist keine Verkehrsplanerin“, teilt Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) in einer Pressemitteilung mit. „Ihre Stärken sind die Kommunikation, das Moderieren und Durchführen von Projekten sowie die Vernetzung aller Beteiligten - und das ist für diese Aufgabe ideal.“

Was Hoflender sich vorgenommen hat, was sie als Erstes angehen will und ob sie selbst gern Rad fährt, war gestern aus dem Rathaus nicht zu erfahren - OB, Fachbereichsleitung und Hoflender selbst wollten „zum jetzigen Zeitpunkt“ keine Fragen beantworten; die Wehrheimerin solle sich erst einmal einarbeiten, hieß es von der Pressestelle.

„In enger Abstimmung mit der Verkehrsplanung, die auch für den Radverkehr zuständig ist“, werde Hoflender „die bisher geplanten Maßnahmen des Radverkehrskonzeptes weiter umsetzen“. Dafür müssen die entsprechenden Fachleute an einen Tisch geholt, es müssen Prioritäten gesetzt und Aufträge erteilt werden. Außerdem soll eine Verkehrssicherheitskampagne mit dem Fokus auf den Radverkehr die Öffentlichkeit sensibilisieren.

Die vorherige Radverkehrsbeauftragte Nina Lassnig hatte einiges bewegt, unter anderem eine Fahrradstraße und Aufstellflächen an Ampeln; es wird aber immer wieder Kritik laut, es gebe noch sehr viel zu tun. Vorgaben stehen im 2018 veröffentlichten Radverkehrskonzept.

Roswitha Hoflender bringt als langjährige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Erfahrung aus verschiedenen Bereichen mit. Unter anderem war sie im Hochbauamt sowie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Mit Partizipation und Vernetzung hatte sie als Fachdienstleiterin der städtischen Kindertagesstätten zu tun.

Zuletzt, so die Pressestelle, war sie im Wahlamt und als Leiterin des Projektes „Zensus 2022“ tätig. Die Wehrheimerin freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich mag die Herausforderung und weiß, dass ich mich auf die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen bei der Stadtplanung verlassen kann.“

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