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Die hessische AfD hatte in Wiesbaden zum Wahlkampffinale geladen. Mit dabei: Rainer Rahn, Jörg Meuthen  und Alexander Gauland
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Die hessische AfD hatte in Wiesbaden zum Wahlkampffinale geladen. Mit dabei: Rainer Rahn, Jörg Meuthen und Alexander Gauland

Demo gegen AfD

Hunderte protestieren gegen AfD-Rassismus

  • Ruth Herberg
    VonRuth Herberg
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Mehrere Hundert Menschen demonstrieren beim Wahlkampfabschluss der AfD in Wiesbaden gegen rechts.

Mehrere Hundert Menschen haben am Freitag gegen den Wahlkampfabschluss der AfD in Wiesbaden demonstriert. Das Wiesbadener „Bündnis gegen Rechts“ hatte zu der Demonstration aufgerufen. Ganz nach dem Motto „AfD - nur die Spitze des Eisbergs“ richtete sich der Protest generell gegen Rassismus und Diskriminierung.

Es sei wirklich unbeschreiblich, was in den letzten Monaten zunehmend Verbreitung gefunden habe, sagte Michael Wilk vom „Bündnis gegen Rechts“ bei der Kundgebung am Hauptbahnhof. „Nicht nur am Stammtisch, sondern überall, in Social Media, werden Sachen ausgesprochen, die früher vielleicht von einigen gedacht werden konnten“, so Wilk, „aber inzwischen gelten sie als publizierbar, schreibbar, aussprechbar“. Es seien offen rassistische Dinge, die sich nicht nur gegen Leute richteten, die von außerhalb kämen, sondern auch gegen andere Teile der Gesellschaft. „Es ist zu befürchten, dass es demnächst nicht nur um Geflohene geht, sondern auch um Leute mit Behinderungen, um Leute, bei denen man meint, man könnte auf ihnen herumhacken.“ 

Gauland und Meuthen angekündigt 

Nach der Kundgebung zog die Demonstration weiter zu den Kurhaus-Kolonnaden, in welche die AfD zum Wahlkampfabschluss geladen hatte. Neben dem hessischen Spitzenkandidaten Rainer Rahn waren die Bundesvorsitzenden Alexander Gauland und Jörg Meuthen angekündigt. 

Unterdessen befürchtet die AfD „mögliche Unregelmäßigkeiten“ bei der Stimmenauszählung. Wahlkämpfer der Partei seien beim Plakatieren und Verteilen von Flyern wiederholt angegriffen worden, zudem seien Plakate abgehängt und zerstört worden, beschwerte sich ein Sprecher der Partei am Freitag. Setze sich dieses „undemokratische Verhalten“ bei Wahlhelfern fort, sei zu befürchten, dass es in einigen Wahllokalen bei der Auszählung der Stimmen für die AfD zu Manipulation kommen könnte.

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