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Der Internetcafé-Besitzer Yozgat wurde mutmaßlich von NSU-Terroristen getötet.
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Der Internetcafé-Besitzer Yozgat wurde mutmaßlich von NSU-Terroristen getötet.

Kassel

Hunderte bei Gedenkfeier für Halit Yozgat

Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen besuchen am Freitag rund 300 Menschen in Kassel eine Gedenkfeier für den von NSU-Terroristen ermordeten Halit Yozgat.

Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen haben am Freitag rund 300 Menschen in Kassel des NSU-Opfers Halit Yozgat gedacht. Sie versammelten sich auf dem Halitplatz und legten Blumen für den 2006 ermordeten türkischstämmigen Yozgat und andere Opfer rechter Gewalt nieder. Die Polizei war vor Ort, um die Veranstaltung vor möglichen antitürkischen Protesten zu schützen. Der Auftakt verlief friedlich. Die Familie Yozgats nahm in diesem Jahr nicht teil, hatte aber einen Brief geschrieben, den Vertreter der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD) verlesen sollte.

Der Internetcafé-Besitzer Yozgat war mutmaßlich von der rechtsextremen Terrorgruppe NSU erschossen worden. Um die jährliche Gedenkveranstaltung hatte sich ein Streit entwickelt. Die Stadt Kassel hatte wegen Sicherheitsbedenken durch mögliche antitürkische Proteste ihre Veranstaltung abgesagt.

Ende März hatte es in Kassel einen Brandanschlag auf eine türkische Moschee gegeben. Die Kasseler Polizei hatte mehrfach öffentlich betont, eine sichere Gedenkveranstaltung gewährleisten zu können. Für die Absage war die Kasseler Verwaltung scharf kritisiert worden, unter anderem von der Türkischen Gemeinde in Deutschland. (dpa/lhe)

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