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Hochtaunus

Rekordbeteiligung am Fahrradklimatest

  • vonNina Fachinger
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1550 Rückmeldungen gibt es aus allen Kommunen im Hochtaunus. Die Initiatoren des ADFC sehen ein Thema für die kommende Wahl.

Schmittens künftige Bürgermeisterin Julia Krügers (CDU) hatte Mitte November noch mal die Werbetrommel für den Fahrradklima-Test gerührt: „Wir brauchen 50 Rückmeldungen, damit wir mit in die Auswertung kommen. Zum Vergleich: 2018 waren es nur fünf Rückmeldungen aus Schmitten – das können wir besser, oder?“, lautete der Post im sozialen Netzwerk Facebook. So wie Krügers haben offensichtlich viele Menschen im Hochtaunuskreis die Werbetrommel für die Umfrage gerührt, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) durchgeführt hat. Erstmalig sind alle 13 Städte und Gemeinden des Hochtaunuskreises im bundesweiten Vergleich der Radwegenetze dabei.

In letzter Minute hat es durch die Beteiligung der Bürger auch Glashütten in die Auswertung geschafft. Das haben Susanne Bittner, Kampagnenbeauftragte im ADFC Hochtaunus und Kreisvorstandsmitglied, und Stefan Pohl, Vorsitzender ADFC Usinger Land, mitgeteilt. Die Kommune Glashütten ist so zum ersten Mal dabei. Das gilt auch für Usingen, Wehrheim, Grävenwiesbach, Weilrod und Schmitten. Schmitten hat sogar die 100er-Marke geknackt.

Rund 1550 Feedbacks an Politik und Verwaltung seien im Hochtaunuskreis erfasst worden. Pohl zufolge sieht der ADFC die verstärkte Beteiligung als ein klares Zeichen dafür, dass das Radfahren im ganzen Kreis an Bedeutung gewinne. Man sei gespannt, wie die Radfahrenden die Maßnahmen der Städte und Gemeinden erfahren haben und wie die Bewertungen ausfallen werden, sagt Pohl.

Im Frühjahr soll die Auswertung erscheinen

Im Frühjahr soll die Auswertung erscheinen; ob es vor den Kommunalwahlen am 14. März 2021 klappt, ist aber ungewiss. „In jedem Fall sollten sich die Parteien mit ausführlicheren Aussagen zur Fahrradförderung um die Wählerstimmen bewerben und sich jetzt schon Gedanken machen – denn das Radfahren boomt! Die Wähler möchten offensichtlich mehr Radfahren!“

Auch der Hochtaunuskreis hat eine Online-Beteiligung für ein kreisweites Radverkehrsnetz gestartet, es soll Ende 2021 vorliegen. Das Portal „radverkehrskonzept-hochtaunuskreis.de“ ist noch bis 31. Dezember geöffnet.

Der ADFC lobt die Initiative, wünscht sich aber noch mehr Engagement im gesamten Usinger Land. „Die Politik auf Kreisebene im Hochtaunuskreis zieht jetzt mit der Aktion für ein kreisweites Radverkehrsnetz aktiv mit, ein stärkeres Engagement erwartet der ADFC jetzt auch auf kommunaler Ebene im Usinger Land. Im ersten Schritt wäre das eine aktive, öffentlichkeitswirksame Bewerbung des Portals in den jeweiligen Kommunen.“

Der ADFC versteht den zwischen dem 1. September und 30. November angebotenen neunten Fahrradklima-Test als Zufriedenheits-Index oder Stimmungsbarometer der Radfahrenden in ganz Deutschland, heißt es auf der Webseite fahrradklima-test.adfc.de. Per Fragebogen (online oder in Papierform) konnten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beurteilen, ob beispielsweise Radwege im Winter geräumt werden oder ob sie sich sicher fühlen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Die Ergebnisse würden Verkehrsplanern und Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen geben, so der ADFC.

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