Bad Homburg

Bad Homburg:Interesse an Gartenschau

Bad Homburg:Stadt bewirbt sich für 2027.

Die Stadt Bad Homburg wird sich – wie 13 weitere Kommunen und Verbände – für die Ausrichtung der hessischen Landesgartenschau (LGS) 2027 bewerben. Dafür soll ein externes Landschaftsarchitekturbüro bis Ende September eine Machbarkeitsstudie erstellen. Das hat das Stadtparlament am Donnerstagabend mit der Mehrheit von CDU und SPD beschlossen. Nicht nur war die komplette Opposition gegen den Antrag, auch die SPD klang eher skeptisch. Der Fraktionsvorsitzende Tobias Ottaviani plädierte dafür, klare Überlegungen anzustellen, wie das Großevent organisiert werden soll, und aus den Negativbeispielen anderer Städte zu lernen. Bad Schwalbach etwa, Ausrichter der LGS 2019, hat 3,6 Millionen Euro Verlust eingefahren.

Das Geld stand im Plädoyer von CDU-Fraktionschef Oliver Jedynak nicht im Vordergrund – wobei das Land die Ausrichtung anteilig mit bis zu 3,5 Millionen Euro fördere. Es sei „eine gute Sache für Bad Homburg“, sagte Jedynak, ein Instrument der Stadtentwicklung, für Landschafts- und Artenschutz sowie eine Möglichkeit, der Natur zu begegnen. Und da für die Stadt der Tourismus-Effekt steige, könnten auch die Hotels profitieren.

Unter den weiteren Bewerbern ist der Verein Oberhessen mit einem Verband aus sechs Kommunen in der östlichen Wetterau und dem Vogelsberg - es ist die erste interkommunale Zusammenarbeit für eine LSG. Nach Vorlage der Machbarkeitsstudie entscheidet das Land über den Zuschlag. 

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