Finanzielles

Hohe Pensionslasten

Hohe Pensionslasten sorgen für rote Zahlen in den Büchern des Landes Hessen.

Die milliardenschweren Aufwendungen für die künftigen Pensionen von Lehrern, Polizisten und Steuerbeamten sorgen für rote Zahlen in den Büchern des Landes Hessen. Das Jahresergebnis wird 2018 zusätzlich von dem hohen finanziellen Einsatz des Landes für das Programm Hessenkasse zur Entschuldung der Kommunen belastet, wie Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt verbuchte das Land in seinem Geschäftsbericht für das Jahr 2018 einen Fehlbetrag von 9,4 Milliarden Euro. Das ist nahezu eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr.

Hessen hatte nach eigenen Angaben als erstes Flächenland in Deutschland im Jahr 2009 die kaufmännische Buchführung (Doppik) eingeführt. Damit zieht das Bundesland in seinem Geschäftsbericht ähnlich Bilanz wie ein Unternehmen. Das bedeutet, dass dabei auch die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Hessens sowie Rückstellungen für die künftigen Verpflichtungen und Lasten des Landes aufgeführt werden. Für 2018 wurde der mittlerweile zehnte Geschäftsbericht nach dieser Buchführung präsentiert. (dpa)

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