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Christmette ja. Aber auch im Kaiserdom in Frankfurt gibt es dieses Jahr viel weniger Platz für Gläubige als sonst.

Kirche

Hoffen auf die Christmette

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Christliche Kirchen in Hessen wollen Weihnachtsgottesdienste trotz Lockdown feiern. Die Plätze aber werrden knapp.

Trotz des allgemeinen Stillstands des öffentlichen Lebens hoffen die beiden großen christlichen Kirchen darauf, dass an Weihnachten die Christmette gefeiert werden kann. Die erprobten Hygienekonzepte sollen das ermöglichen, zeigen sich die Vertreter von katholischer und evangelischer Seite zuversichtlich. Doch nicht alle werden mitfeiern können. Denn die Plätze in den Kirchen sind knapp.

„Anders als beim ersten Lockdown über Ostern sehen wir die Religionsfreiheit dieses Mal nicht eingeschränkt“, sagt Stephan Schnelle, Sprecher des katholischen Bistums Limburg. Im Frühjahr waren Gottesdienste untersagt gewesen. Dieses Mal sollen sie erlaubt bleiben, sofern der Infektionsschutz gewährt bleibt. Schnelle geht davon aus, dass die Konzepte der Pfarreien dafür ausreichen.

Nicht alle, die live einen Weihnachtsgottesdienst feiern wollen, werden dies auch können. Aufgrund der geltenden Abstandsregeln passen nur vergleichsweise wenig Gläubige in die Kirchen. „Im Limburger Dom haben wir 100 statt der sonst verfügbaren 800 Plätze“, sagt Schnelle.

Auf evangelischer Seite sieht es nicht anders aus. „Die meisten Gottesdienste zu Weihnachten sind schon ausgebucht“, erklärt Volker Rahn, Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Gläubige müssen sich dort, wie auch in den katholischen Pfarreien, in der Regel für die Teilnahme anmelden. Rahn setzt darauf, dass Formate wie Hybrid-Gottesdienste, bei denen wenige Gläubige vor Ort und die anderen per Video zugeschaltet sind, ein Ersatz sein können.

Sorgen macht man sich bei der EKHN um die mancherorts geplanten Freiluft-Gottesdienste. „Wir haben dafür geworben“, so Rahn. Aber angesichts hoher Infektionszahlen stünden diese nun auch zur Disposition.

Mitte der Woche wollen führende Kirchenvertreter mit der Landesregierung über die Regeln für Weihnachten sprechen. Damit möglichst viele Menschen Gottesdienst feiern können.

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