Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mit dem Rad oder zu Fuß ist der höchste Punkt im Taunus erreichbar.
+
Mit dem Rad oder zu Fuß ist der höchste Punkt im Taunus, der Große Feldberg, erreichbar.

Hochtaunus

Stau am Großen Feldberg? – Polizei meldet keine Probleme

Trotz einer Sperrung meldet die Polizei keine Probleme am Großen Feldberg. Die Parkplätze waren jedoch fast vollständig belegt.

Königstein – „Keine besonderen Vorkommnisse“, antwortet die zuständige Polizeistation Königstein auf die Frage, wie an Heiligabend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen die Situation auf dem Feldberg gewesen sei.

Großer Feldberg im Taunus: Zufahrt zum Plateau nur für Busse

An Heiligabend war bis zur Sperrung an der Spitzkehre die Anfahrt richtig gemütlich. Sonst hatten sich Lawinen von Traktoren und Motorrädern die Straße hinaufgequält zum Kulttreffen, das niemand organisiert. Um dem programmierten Verkehrschaos und vor allem Massenansammlungen im Corona-Jahr vorzubeugen, hatten Taunus-Touristik-Service (TTS) und Naturpark Hochtaunus frühzeitig mitgeteilt, dass vom 24. bis einschließlich 27. Dezember sowie am 31. Dezember und 1. Januar die Zufahrt zum Plateau des Großen Feldbergs nur für den öffentlichen Nahverkehr möglich sei.

Da an Heiligabend der Gipfel in dichten Nebel gehüllt war und von Schnee keine Spur zu sehen war, hatten sich nur wenige Besucher auf den Weg gemacht. Zwei von ihnen waren die Geschwister Sarah und Timo Goralczyk. In den Vorjahren waren sie mit dem Auto zum Parkplatz Teufelsquartier gefahren und von dort aus zum Plateau spaziert, um sich ins Getümmel der Biker und Traktorfahrer zu stürzen. In diesem Jahr sind die Geschwister um 10.30 Uhr in Dorfweil losmarschiert und haben über Seelenberg in dreieinhalb Stunden den Aufstieg bewältigt. Nach der einer Rast am Gipfelkreuz ging es über den Sandplacken zurück.

Ansturm am Großen Feldberg im Taunus wegen Schnee

Während die jungen Leute den Feldberg wieder verließen, trudelten am frühen Nachmittag mit den Linienbussen immer noch Besucher ein, die Höhenluft schnuppern wollten. Deren Zahl hielt sich im Vergleich zu den folgenden Feiertagen aber in Grenzen. Am ersten Weihnachtstag begann der Ansturm schon früh, weil am Feldberg inzwischen etwas Schnee gefallen war. Ab 11 Uhr waren nach Auskunft der Polizei zum ersten Mal bereits 80 Prozent der Parkplätze belegt. Das bedeutete eine erweiterte Sperrung der Zufahrt zum Feldberg bereits ab dem Roten Kreuz und dem Sandplacken.

Natürlich gebe es immer Fahrer, die diskutieren wollten, aber die Gespräche seien vernünftig verlaufen. Und ganz lange Rückstaus wie an extrem schneereichen Wochenenden gab es nicht. „Vielleicht haben die Leute doch Radio gehört und auch inzwischen etwas dazugelernt“, so die Polizei. Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte die Einhaltung der Corona-Auflagen auf dem Plateau, wo beide Kioske geöffnet hatten. „Auch hier gab es keine Verstöße“, berichtete die Polizeistation. Die Gäste hätten sich Essen und Trinken geholt und in mindestens 100 Metern Abstand voneinander verzehrt.

Großer Feldberg beliebtes Ziel in Corona-Zeiten

„Gestern war eindeutig mehr los“, erzählte eine Familie aus Villmar, die am zweiten Feiertag zum zweiten Mal den Feldberg ansteuerte. „Von ganz oben kann man ganz gut rodeln“, sagten die drei Kinder, die ihre Schlitten mehrfach vom Parkplatz Windeck aus den Berg hinaufzogen.

Zahlreiche Wanderer, Spaziergänger:innen und Mountainbiker:innen waren im Schnee unterwegs, der sich nur in den Höhenlagen hielt. „Was soll man in diesen Zeiten auch sonst machen?“, fragte Sabrina Pribil aus Raunheim, die den Schlitten eingepackt hatte und mit der Familie so weit es ging hinauf in den Taunus gefahren war. Sie ergatterten einen Parkplatz, bevor es am 26. Dezember zu der erweiterten Sperrung kam. (Evelyn Kreutz)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare