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Königstein mit Burgruine.
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Königstein mit Burgruine.

Konjunktur-Millionen

Wünsch dir was in Königstein

Bürgermeister Helm bittet die Bürger um Ideen, was mit den Millionen aus dem Konjunkturprogramm in Königstein passieren soll. Die ALK hat sogar schon ein fertiges Konzept. Von Klaus Nissen

Von Klaus Nissen

Das Konjunkturprogramm macht´s möglich: Wenn die Königsteiner noch in diesem Jahr Projekte zur Aufwertung der Innenstadt anschieben, fließt Geld von Bund und Land. Die Kirchstraße könne verkehrsberuhigt werden, schlägt Bürgermeister Leonhard Helm vor. Machbar wäre auch der Bau einer Skater-Anlage.

Um weitere schnell umsetzbare Maßnahmen zu finden, hat der Magistrat das Eppsteiner Planerbüro Planpool engagiert. Das lieferte zur ersten, kurzfristig anberaumten Bürgerversammlung schon mal einen Slogan: "Handeln für Königstein - gemeinsam sind wir stark - und vor allem einfallsreicher."

In der Stadt werden nun Fragebögen verteilt, auf denen Bürger und Gewerbetreibende ihre Wünsche für die Innenstadt formulieren sollen. Eine Metzgerei brauche die Kernstadt und mehr Bekleidungsgeschäfte, schrieben Besucher des ersten Treffens im Haus der Begegnung auf das Formblatt. Helm ergänzte: "Es gibt auch leer stehende Ladengeschäfte und Gebäude, die einer neuen Gestaltung bedürfen."

Die nach der CDU zweitgrößte Parlamentsfraktion von der ALK (Aktion lebenswertes Königstein) hat in dieser Woche ein fertiges Konzept für die Innenstadt vorgelegt. Es ist auf der Homepage www.alk-koenigstein.de zu finden. Darin stehen drei Leitlinien: Die Konrad-Adenauer-Anlage müsse als grünes Herz der Innenstadt besser gepflegt werden. Die Fußgängerzone sei durch einen verkehrsberuhigten Bereich zu verlängern. Und die im Norden der Stadt wohnenden Bürger müssten neben dem Kreisel eine zweite Ausfahrt ins überörtliche Verkehrsnetz bekommen.

Die öffentliche Toilettenanlage liege zu exponiert im Zentrum, meint ALK-Sprecher Robert Rohr. Sie müsse verlegt werden. Der Verkehr durch die Innenstadt solle künftig über die beidseitig befahrbare Adelheidstraße in Richtung Frankfurter und Wiesbadener Straße geführt werden, so der ALK-Stadtverordnete Günther Ostermann. Dadurch entfielen zahlreiche Fahrten über die Klosterstraße/Georg-Pingler-Straße und die Hauptstraße. Ein Parkleitsystem solle den Autofahrern schon am Stadtrand signalisieren, ob es im Zentrum freie Plätze gebe.

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