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21 Wohnhäuser, vier Stadtvillen

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Von: Götz Nawroth-Rapp

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Das Kicken auf dem Altkönig-Sportplatz hat ein Ende.
Das Kicken auf dem Altkönig-Sportplatz hat ein Ende. © Michael Schick

Auf dem Gelände des bisherigen Altkönig-Sportplatzes soll ein neues Wohnquartier entstehen. Die Stadtverordnete entscheiden im Oktober über ein Konzept.

Bei ihrer Versammlung am 10. Oktober werden die Stadtverordneten auch über den Bebauungsplan des ehemaligen Altkönig-Sportplatzes zu entscheiden haben. Sollte das Stadtparlament grünes Licht geben, beginnt im kommenden Jahr der Bau. 21 Wohnhäuser und vier Stadtvillen sollen auf einer rund 3600 Quadratmeter großen Fläche entstehen. Für das Gebiet ist eine neue Erschließungsstraße geplant, sie soll Else-Kröner-Straße heißen.

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) ist überzeugt davon, dass sich das neu zu bauende Wohngebiet trotz der Dimension des Vorhabens gut in seine Umgebung einfügt. „Durch die Größe der Grundstücke ist gewährleistet, dass der grüne Charakter des gesamten Wohnumfeldes im Bereich der Altkönigstraße gewahrt bleibt“, meint Brum.

Sportgemeinde machte Weg frei

An den Erschließungsstraßen zu dem geplanten Wohngebiet sind nach derzeitigem Stand 20 öffentliche Pkw-Stellplätze eingeplant. Dem angestrebten Bebauungsplanverfahren sind nach Angaben der Stadtverwaltung intensive Beratungen im Magistrat sowie im Bau- und Umweltausschuss vorausgegangen. Anregungen der Fraktionen haben demnach Gehör gefunden und sind in die Planung eingearbeitet worden.

Anfang August hatte die Führung der Turn- und Sportgemeinde 1861 Oberursel mit der Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages die neue Nutzung des Altkönigsportplatzes als Wohnquartier ermöglicht. Der größte Verein Oberursels hatte damit der Auflösung eines seit 1953 bestehenden Nutzungsvertrages zugestimmt. Der Verein hatte an der Altkönigstraße unter anderem eine Laufbahn und einen Bolzplatz betrieben.

Geld fürs neue Hallenbad

Mit dem Erlös aus dem Verkauf ihres begehrten Grundstückes in äußerst attraktiver Lage will die Stadt unter anderem das neue Hallenbad finanzieren. Der Bau, an dem kürzlich das Richtfest gefeiert worden war, soll nach derzeitigem Stand im Spätsommer des kommenden Jahres eröffnet werden. Trotz eines chronisch knappen Stadtsäckels hatte die Stadtverordnetenversammlung nach einer langen Diskussion vor rund einem Jahr dem mehr als zwölf Millionen Euro teuren Neubau des Schwimmbades mit den Stimmen von SPD, Grünen und CDU zugestimmt.

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