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SPD will auch den Kämmerer

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Wenn demnächst ein neuer hauptamtlicher Stadtrat gewählt wird, schickt die SPD einen Gegenkandidaten für Thorsten Schorr ins Rennen.

Zum Ende der Bewerbungsfrist meldet die SPD einen Bewerber aus ihren Reihen, wenn demnächst ein neuer hauptamtlicher Stadtrat gewählt wird. Der 42-jährige Bundesbankdirektor Michael Schiedermeier, der seit zwei Jahren im Ortsteil Oberstedten lebt, will Stadtkämmerer Josef Gab (CDU) beerben, der Ende September wegen Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand geht. Schiedermeier sei damit einer unter "mehreren" Bewerbern um die Gab-Nachfolge, nähere Auskünfte gibt der Wahlvorbereitungsausschuss dazu nicht. Er trifft sich heute, um die im Rathaus eingegangenen Bewerbungen zu sichten.

Als "Glücksfall" bezeichnet es der SPD-Fraktionsvorsitzende Eggert Winter, dass sich mit Schiedermeier eine "Spitzenkraft aus dem Finanzsektor der Herausforderung eines kommunalen Spitzenamtes" in Oberursel stellen wolle. Der 42-Jährige Banker ist stellvertretender Leiter der Aus- und Weiterbildung der Bundesbank in Frankfurt.

Zweiter namentlich bekannter Bewerber ist der Weißkirchener Ortsbeiratsvorsitzende Thorsten Schorr (CDU). Der 40-Jährige kommt ebenfalls aus dem Bankgeschäft, er ist seit vielen Jahren für die Frankfurter Volksbank tätig. Für Schorr ist es der zweite Anlauf auf einen Posten im hauptamtlichen Magistrat. Bei der Bürgermeisterwahl 2003 unterlag er als CDU-Kandidat dem amtierenden Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD). Für Schorr haben sich bereits CDU und FDP ausgesprochen, die über eine Mehrheit im Stadtparlament verfügen.

Gewählt wird voraussichtlich Anfang Juni. Gabs Nachfolger muss spätestens drei Monate vor Ende von dessen Amtszeit das Amt antreten. (jüs)

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