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Weltmeister Uwe Bein.
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Weltmeister Uwe Bein.

Uwe Bein

Weltmeister auf Asche

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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In einem Wettbewerb wird im Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis ein Besuch der Fußballschule von Weltmeister Uwe Bein verlost. Drei Tage Training an der Seite des Mannes mit dem „tödlichen Pass“ stehen auf dem Programm.

Mit einem Weltmeister hat man es nicht jeden Tag zu tun. Erst recht nicht, wenn man Jugendfußballer bei einem kleinen Verein im Hochtaunuskreis ist. Doch genau diese Chance soll nun ein Verein bekommen. In einem Wettbewerb wird im Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis ein Besuch der Fußballschule von Uwe Bein verlost. Drei Tage Training an der Seite des Mannes mit dem „tödlichen Pass“ stehen dann auf dem Programm.

Uwe Bein sagt es ganz offen: „Als Trainer einer Profimannschaft wird man mich nicht sehen.“ Er macht sich da keine Illusionen, dieses Metier ist einfach nichts für ihn. Das habe er zum Ende seiner aktiven Karriere gelernt. Das heißt aber nicht, dass er nicht gerne als Trainer arbeitet.

Sein Fokus liegt dabei aber auf dem Training mit Kindern und Jugendlichen. Denen möchte er den Spaß am Training vermitteln, „denn das ist das Wichtigste“, sagt der heute 53-Jährige, der seine große Zeit in den 90ern bei Eintracht Frankfurt hatte.

Das Konzept seiner mobilen Fußballschule ist einfach: Das Trainerteam geht in einen Verein rein und bietet dort altersgerechtes und gezieltes Fußball-Training an. Das soll explizit kein Affront gegen die dortigen Übungsleiter sein, „wir wollen lediglich Anstöße geben“, sagt Bein. Davon profitieren können jetzt auch Vereine im Hochtaunus, denn die Taunus Sparkasse und die Sparkassenversicherung haben das Projekt in den Kreis geholt.

Online bewerben

Die Vereine können sich online bewerben. Die Kriterien sind ebenfalls einfach: Es können 50 bis 120 Kinder und Jugendliche teilnehmen, diese müssen zwischen sechs und 16 Jahren alt sein. Ab 70 Nachwuchskickern ist ein zweiter Trainingsplatz Bedingung. Der Belag muss nicht auf dem neuesten Stand sein. Uwe Bein dazu: „Ich gehe auch auf Asche.“ Die Termine liegen in den Osterferien, vom 14. bis zum 16. und vom 23. bis zum 25. April.

Einfach ist auch die Motivation erklärt, mit der Uwe Bein und sein Team an die Sache herangehen. Er habe oft die gleiche Antwort erhalten, wenn er gefragt habe, was und wie denn so trainiert werde: „Ein paar Runden laufen, aufs Tor schießen, Spiel.“ Für Bein ist das nicht zielführend. Es müsse mehr Abwechslung rein, gezielter trainiert werden. Also versucht er, den jungen Fußballern und deren Trainern Dinge wie Koordinationstraining oder verschiedene Spielarten näher zu bringen. Im April geschieht das in insgesamt sechs Trainingseinheiten, unterbrochen von einem gemeinsamen Mittagessen.

Nach dem Training, so berichtet Uwe Bein, kämen dann oft die Väter oder Großväter der jungen Kicker an, um sich ein Autogramm zu holen oder Fotos mit ihm zu machen. Mit einem Weltmeister hat man es eben nicht jeden Tag zu tun.

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