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Bad Homburg

Weibliche Zeugnisse gesucht

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Im Zuge der Weltkulturerbe-Bewerbung geht es um „Frauen und die Kur“ / Treffen im Oktober.

Die Bewerbung der Stadt Bad Homburg um Aufnahme in den Kreis der Weltkulturerbe-Stätten der Unesco ist vielschichtig. Als Rahmen steht die Gruppe der 16 Städte in Europa, die sich „Great Spas of Europe“ nennt. Innerhalb dieses Rahmens muss jede Stadt für sich tätig werden. Bad Homburg hat daher nun einen weiteren Aspekt aufgenommen: das Thema „Frauen und die Kur“.

Untersucht werden soll die Rolle des weiblichen Geschlechts in der Glanzzeit Bad Homburgs, also von 1830 bis 1914. Dabei ist die Stadt auf die Hilfe ihrer – vor allem weiblichen – Bürger angewiesen.

Zeitzeuginnen werden sich nur noch schwerlich finden lassen. Aber die Stadt setzt auf Familiengeschichten. Auf Geschichten von verstorbenen Angehörigen, die zu besagter Zeit gelebt und als Frau Spuren in der Stadt hinterlassen haben.

Frauen aus der zweiten Reihe

Dabei denken die Verantwortlichen der Bewerbung unter anderem an Brunnenmädchen, Modistinnen, Pensionswirtinnen und Unternehmerinnen der ersten Stunden. An Frauen also, die nicht unbedingt in der ersten Reihe standen, und über deren Wirken bislang wenig bekannt ist. Frauen, die an der Seite ihrer Männer ein kleines oder großes Unternehmen geführt haben und „ganz nebenbei“ ihrer Rolle als Mutter gerecht wurden. „Ohne die Arbeit dieser Frauen“, heißt es im Aufruf der Stadt, „wäre der Kurbetrieb nicht denkbar gewesen.“

Wer Geschichten zu erzählen oder Bilder seiner weiblichen Vorfahren aus dem 19. und 20. Jahrhundert hat, kann sich telefonisch bei der kommunalen Frauenbeauftragten Gaby Pilgrim unter 06172 / 1004010 oder bei Ruxandra-Maria Jotzu (06172 / 451447) melden.

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