Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Eine Vertreterin und Vertreter vom Naturpark Taunus und Hessen Forst machen sich ein Bild vom künftigen Biotop im Taunus-Wald.
+
Eine Vertreterin und Vertreter vom Naturpark Taunus und Hessen Forst machen sich ein Bild vom künftigen Biotop im Taunus-Wald.

Wehrheim

Wehrheim: Biotop statt kahlem Waldboden

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
    schließen

Der Naturpark Taunus und Hessen Forst nutzen den Kahlschlag, den ein Stück Wald bei Wehrheim im Taunus krankheitshalber erleiden musste: In und um drei Tümpel herum soll sich natürliches Leben breit machen.

Im Wald bei Obernhain, einem Ortsteil der Gemeinde Wehrheim, rollen derzeit die Bagger. Allerdings auf einem Stück kahler Fläche: Die Fichten, die dort einst standen, wichen wie an vielen anderen Orten auch der Trockenheit und dem Borkenkäfer.

Der Naturpark Taunus und Hessen Forst, genauer das Revier Wehrheim, Forstamt Weilrod, wollen dort bis zum Frühjahr ein Biotop anlegen. Entstehen sollen drei Teiche, deren Wasser in den Graben abfließen kann, der hier ohnehin schon verläuft. Die Tümpel selbst wiederum bekommen ihr Wasser vom Hang oberhalb. Es solle aufgefangen und durch den Abfluss in den Graben dem Waldboden zukommen, so der Naturpark Taunus in einer Mitteilung. Um die Teiche herum wurden Reisig, alte Wurzeln oder Stammstücke zu Haufen aufgetürmt, damit sich Wildkatzen in ihnen verstecken können.

Die Tümpel sollen auch den Ortsteil Obernhain vor Überflutungen schützen. Sie haben keinen Zugang zum Grundwasser, sondern werden durch das Regenwasser gespeist.

Zum kommenden Frühjahr hin sollen die Ufer bepflanzt werden, damit dort Frösche, Kröten und Salamander Schutz finden. pz

www.naturpark-taunus.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare