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Vier Jusos sollen ins Parlament

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Parlamentsanwärter: Juso-Sprecher Jacob Donath, Fraktionschef Waldemar Schütze und die Ortsvereinsvorsitzende Elke Barth.
Parlamentsanwärter: Juso-Sprecher Jacob Donath, Fraktionschef Waldemar Schütze und die Ortsvereinsvorsitzende Elke Barth. © Monika Müller

Der SPD-Vorstand will künftig mehr Stadtverordnete ins Parlament schicken – darunter auch deutlich jüngere Leutelegt eine Kandidatenliste vor. Wohnungspolitik wird das Wahlthema sein.

Von Klaus Nissen

Neue Namen enthält die Vorschlagsliste des Bad Homburger SPD-Vorstands für die Kommunalwahl am 27. März 2011. Die Partei soll dann deutlich mehr Stadtverordnete ins Parlament schicken als die jetzigen acht – darunter auch deutlich jüngere Leute, sagte am Montag die Ortsvereins-Vorsitzende Elke Barth.

Vier Jusos tauchen auf vorderen Plätzen auf: der 22-jährige Juso-Sprecher und VWL-Student Jacob Donath auf Platz 5, der jetzt noch 17-jährige Schüler und Rapper Okan Karasu auf Platz 9, die 21-jährige Sara Jazi aus Gonzenheim auf Platz 13 und der 19-jährige Zivildienstleistende Julian Berkner aus Ober Eschbach auf Platz 17.

Wenn die 282 Bad Homburger Sozialdemokraten beim Listenparteitag am 10. September die Liste billigen, wird der Fraktionschef Waldemar Schütze ganz oben stehen. Der 65-jährige frühere Gewerkschaftssekretär aus Gonzenheim führt die Parlamentsfraktion seit dem Wegzug seines Vorgängers Axel Schlicksupp vor drei Jahren. „Er macht das ganz ordentlich“, befand Parteichefin Elke Barth gestern beim Pressegespräch im Fraktionszimmer Die 45-Jährige selbst kandidiert auf Platz zwei. Es folgen der langjährige verkehrspolitische Sprecher Jürgen Stamm und die wie Barth auf Soziales spezialisierte Lucia Lewalter-Schoor. Wilma Schnorrenberger aus Ober-Erlenbach, noch nicht im Parlament, steht auf dem aussichtsreichen Platz sechs, gefolgt vom jetzigen ehrenamtlichen Stadtrat Sepp Peklar und vom Gonzenheimer Peter Schmidt, der im Stadtparlament die SPD im wichtigen Bauausschuss vertritt.

Auch die Kirdorfer Heinz-Peter Curdts und Arthur Baum haben auf den Plätzen zehn und elf gute Chancen, ins Parlament zu kommen. Die Stadtverordnete Beate Denfeld dagegen kandidiert wie wie auch der frühere SPD-Oberbürgermeisterkandidat Karl Heinz Krug auf hinteren Listenplätzen. Beide sollen in den Kreistag einziehen. Der in Bad Homburg lebende SPD-Unterbezirksvorsitzende Matthias Bergmeier fehlt auf der Liste.

Zuletzt errang die Homburger SPD nur 16,9 Prozent der Wählerstimmen. Das Ziel seien mindestens 20 Prozent, so Elke Barth. Nur mit der SPD könne die CDU/FDP-Koalition abgelöst werden. Mit der habe Bad Homburg fünf verlorene Jahre durchgemacht, meint Waldemar Schütze. Nach der Kommunalwahl müsse endlich ein hauptamtlicher Bürgermeister gewählt werden. Das SPD-Wahlprogramm soll am 8. Oktober debattiert und beschlossen werden. Für die Vorsitzende ist schon jetzt klar: „Die Schaffung bezahlbarer Wohnungen ist unser Hauptthema.“

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