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Verkehrskollaps ist programmiert

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Zu unserem Bericht über die Bauarbeiten in der Friedrichsdorfer Färberstraße (FR vom 22. Juni) hat uns ein Leserbrief erreicht.

Das liest sich alles hervorragend. Auch der Satz, dass während der Vollsperrung der Verkehr großräumig über die Seulberger Umgehungsstraße in Friedrichsdorf fließen soll, verharmlost, was tatsächlich auf die Bewohner der Cheshamer Straße zukommen wird. Wie das Kunststück vollbracht werden soll, eine leistungsfähige Linksabbiegespur zur Rühl-Chemie und zum neuen Bauhof auf dem kurzen Straßenstück zwischen dem Bahnübergang und der Eisenbahnbrücke anzulegen, ist rätselhaft, denn die Fahrbahnbreite im Bereich der Eisenbahnbrücke beträgt nur 5,20 Meter und wird aus Kostengründen nicht angepasst.

Überhaupt, die Floskel "aus Kostengründen" trägt entscheidend dazu bei, dass es in der Färberstraße zum Verkehrskollaps kommen wird. Auch die beruhigende Mitteilung, dass die Wartezeit am beschrankten Bahnübergang durch moderne Signalanlagen verkürzt werden soll, wird nicht viel helfen. Besonders schlimm ist, dass kurz vor dem beschrankten Bahnübergang im Bereich der Färberstraße/Hugenottenstraße eine Ampel installiert wird. Diese mit der Signalanlage der Bahn zu synchronisieren, ist nicht vorgesehen. Die Folge wird sein, dass Verkehrsteilnehmer einem Umweg über die Hugenottenstraße, Professor-Wagner- und Cheshamer Straße den Vorzug geben werden. (...)Hans Georg Riedel, Friedrichsdorf

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