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Die Taunusbahn Richtung Brandoberndorf steht abfahrbereit am Bahnhof Bad Homburg. Bild: Michael Schick
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Die Taunusbahn Richtung Brandoberndorf steht abfahrbereit am Bahnhof Bad Homburg. Bild: Michael Schick

Usingen

Usingen: Neues Stellwerk

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Der Verkehrsverband Hochtaunus investiert rund 20 Millionen Euro in ein neues Stellwerk in Usingen. Es ist Grundlage für die Elektrifizierung der Taunusbahn. Während der etwa einjährigen Bauarbeiten kommt es auch zu Änderungen im Fahrplan.

Die Taunusbahn erhält ein neues Elektronisches Stellwerk. Die neue Technik ersetzt das alte Stellwerk in Usingen aus dem Jahre 1993 und wird ab 2022 den Zugverkehr auf der 37 Kilometer langen Strecke zwischen Friedrichsdorf und Brandoberndorf regeln. Das teilt der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) mit. Noch im Februar soll es mit Tiefbauarbeiten losgehen, nach etwa einem Jahr soll alles fertig sein. „Das neue Stellwerk (...) schafft die technische Grundlage für die anschließende Elektrifizierung und den Ausbau der Strecke“, so Ulrich Krebs (CDU), Landrat des Hochtaunuskreises und Vorstandsvorsitzender des VHT.

Neben der Erneuerung im Stellwerk Usingen werden alle leit- und sicherungstechnischen Elemente, wie Signale und Kabel entlang der gesamten Strecke ausgetauscht. Die Bauarbeiten werden parallel auf der gesamten Strecke zwischen Friedrichsdorf und Brandoberndorf durchgeführt. Nach Ausrüstung aller Bahnhöfe wird die gesamte Strecke auf die neue Technik umgeschaltet und das Altstellwerk zurückgebaut.

Die Baumaßnahmen wirken sich auch auf den Fahrplan der Taunusbahn aus. Da vor allem an den Wochenenden gearbeitet wird, werden jeweils von Freitagabend, 22 Uhr, bis Montagmorgen, 4 Uhr, die Züge durch Busse ersetzt. In den Schulferien kommt es ebenfalls baubedingt zu Schienenersatzverkehr. Da die Busse mehr Zeit benötigen, verändern sich die Abfahrtszeiten gegenüber dem regulären Taunusbahn-Fahrplan. Teilweise liegen die Abfahrtshaltestellen der Busse nicht unmittelbar an den Bahnstationen, sondern an nahegelegenen Bushaltestellen im jeweiligen Ortsgebiet.

Rund 20 Millionen Euro investiert der VHT in das neue Stellwerk. Etwa 80 Kilometer Kupferkabel und circa 32 Kilometer Glasfaserkabel werden neu verlegt, 90 neue Signale, über 100 Achszähler und 43 Weichenantriebe installiert und angeschlossen. Moderne LED-Technik, Zugbeeinflussungssysteme und Weichenheizungen sollen für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb sorgen. Gesteuert werden die Weichen und Signale weiterhin aus dem Betriebsgebäude des VHT in Usingen, wo auch der neue Bedienplatz des Fahrdienstleiters eingerichtet wird. pz

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