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Unter der Laterne

Pilzleuchten aus den 50er Jahren sollen ausgetauscht werden

Von Martina Propson-Hauck

Es gibt sie noch, die gute alte Pilzleuchte aus den 50er Jahren. Sie leuchtet noch an 150 Stellen in Bad Homburger Anliegerstraßen. Noch, denn sie ist vom Aussterben bedroht. Es gebe keine Ersatzteile mehr, heißt es aus dem Rathaus. Deshalb soll das komplette Modell verschwinden. Welcher Ersatz folgt, wird jetzt in einer Art Testbetrieb ermittelt. Im Chattenweg, Am Steingritz und in einem Teil der Lorscher Straße sind jetzt sieben verschiedene LED-Leuchten, eine Laterne mit herkömmlicher Technik und – zum Vergleich – noch eine der alten Pilzleuchten aufgestellt worden, um herauszufinden, welche der Laternen das hellste und schönste Licht verbreitet.

Die veraltete Technik soll insgesamt durch moderne LED-Leuchten ersetzt werden, die wesentlich wirtschaftlicher sind als herkömmliche Laternen. Während die alten Pilzleuchten noch eine Anschlussstärke von 83 Watt haben, liege der gleiche Wert bei den LED-Leuchten zwischen 26 und 50 Watt, teilt die Verwaltung mit. Im gesamten Stadtgebiet stehen übrigens insgesamt 6500 Laternen.

Ein gutes Drittel davon, vor allem an Durchgangsstraßen wie dem Hessenring, ist bereits auf LED-Leuchten umgestellt worden, die 50 Prozent Energie einsparen. In den nächsten drei bis vier Jahren sollen nun die Pilzleuchten ausgetauscht werden, das soll insgesamt zwischen 60000 und 80 000 Euro kosten.

Bei der Entscheidung, welche Laternen künftig in Anliegerstraßen stehen werden, können auch Anlieger und Passanten mitreden und sich mit Hinweisen über Vor- und Nachteile der Laternenmodelle an die Verwaltung wenden: angela.bajorat@bad-homburg.de oder telefonisch unter 06172/100-6059.

Mit LED-Leuchtmitteln hat die Verwaltung auch schon bei den Ampeln gute Erfahrungen gemacht. Die Stromersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Ampeln variiert nach Angaben von Oberbürgermeister Michael Korwisi je nach Zahl der Lichter und nach deren Schaltung, sie liege aber mindestens bei 25 bis 30 Prozent. Inzwischen seien fast alle Ampeln im Stadtgebiet auf die moderne Technik umgestellt.

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