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Unklarheiten beim Busstreik

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Von: Fabian Böker

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Die Fahrgäste müssen ab Montag flexibel sein - denn die Auswirkungen des Busfahrerstreiks im Kreis sind noch nicht absehbar. Doch man kann sich informieren.

Am Montag treten viele Busfahrer in Hessen in einen Streik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat(die FR berichtete). Auch im Hochtaunuskreis wird mit Auswirkungen gerechnet, aber nicht flächendeckend.

So verweist die Pressestelle der Stadt Bad Homburg darauf, dass es oberstes Ziel der Stadt und der Firma Transdev, die den Busverkehr in Bad Homburg, Oberursel und Friedrichsdorf betreibt, sei, dass die Schulbusse fahren. Zusichern könne man das aber nicht, heißt es in der Meldung. Am Montagmorgen soll eine Information folgen, wie viele Busfahrer ihren Dienst antreten. Einzusehen ist diese online unter www.bad-homburg.de/busstreik.

Die Stadt Friedrichsdorf teilt ebenfalls lediglich mit, dass es zu Streikauswirkungen kommen kann. Die Firma Transdev sei bemüht, vorübergehende Lösungen zu finden.

Was kreisweite Buslinien betrifft, kommen unterschiedliche Nachrichten. So teilt der Hochtaunuskreis selbst mit, dass die Firma HLB Hessenbus, die viele Strecken im Kreis betreibt, nicht zum Streik aufgerufen wurde. Die Busse im Verkehrsverband Hochtaunus werden also fahren, heißt es in der Mitteilung.

Die Gesellschaft Busverkehr Hessen, die mit Regionalbuslinien im Vordertaunus vertreten ist, war zum Fahrplanwechsel wegen ausgefallener Fahrten in die Kritik geraten. Nun teilt sie mit, dass auch sie von den Streiks der Busfahrer betroffen sein könne. Ausfälle im Schülerverkehr seien denkbar. Weitere Informationen für Fahrgäste gibt es unter Telefon 06 41 / 70 11 00 oder im Internet unter www.busverkehrhessen.de.

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