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Unerwarteter Machtwechsel

Das Viererbündnis stößt die CDU vom Erbpacht-Thron

So fest gemeißelt schien die sechs Jahrzehnte währende CDU-Vorherrschaft in Bad Homburg, dass deren (alter) Fraktionsvorsitzender Alfred Etzrodt noch nach Auszählung des Wahlergebnisses am 28. März prognostizierte: „Die Wahrscheinlichkeit, dass es eine Mehrheit ohne Beteiligung der CDU geben wird, ist sehr gering“.

Doch Prognosen sind schwierig, vor allem, weil sie in der Zukunft liegen, sagt ein polemisches Diktum. Seither regiert also ein Viererbündnis aus Grünen, SPD, BLB und NHU die Kurstadt und verhilft dem bereits 2009 gewählten Grünen-Oberbürgermeister zu hauchdünnen Mehrheiten im Parlament gemeinsam mit einem Abgeordneten der Linken, häufig aber auch zu deutlichen Mehrheiten, gemeinsam mit der FDP.

Trotzdem beschimpft der neue CDU-Chef im Parlament das Bündnis immer wieder als „Viererbande“ und spottet über eine Chinareise und Partnerschaftspläne des OB. Der ebenfalls prognostizierte Untergang des Abendlandes und die Stadtflucht des gesamten Kapitals bleiben aus. Es hätte dann doch noch alles gut werden können. Doch Korwisi liefert seinen Kritikern zum Jahresende eine echte Steilvorlage: Die Ehefrau des OB, seit 23 Jahren in der Rathausverwaltung in führenden Positionen beschäftigt, steigt in der Rathaus-Hierarchie auf den Posten der Personalchefin auf. Das hat ein Geschmäckle für viele in der Kurstadt, auch wenn ein externes Unternehmen die Auswahl bestimmte und der OB die Zuständigkeit fürs Personal bald abgeben will. (prop.)

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