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Oberursel

Über das Feld

OBG-Fraktionschef Müllerleile fürchtet, dass der Baustellenverkehr zur IGS der "Sünde" den Weg nach Stierstadt ebnen könne.

Der "Anfang der Probleme" sei das erst, der Beginn "noch schlimmerer Verhältnisse". Christoph Müllerleile fürchtet gar, dass der "Schwerlastverkehr" der "Sünde" den Weg nach Stierstadt ebnen könne. Grund der Empörung des Fraktionschefs der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG): die von der Stadt bestimmte Verkehrsführung der Baufahrzeuge zum Neubau der Integrierten Gesamtschule (IGS).

Die Maschinen sollen während der Bauarbeiten - die frühestens am 28. September beginnen - über den Seedammweg, die verlängerte Gartenstraße und den Kiesweg zur Baustelle rumpeln - was laut Müllerleile nicht nur für die Anwohner unzumutbar sei, sondern auch für die Umwelt.

So müssten Seedammweg und Gartenstraße, die an ein Naturschutzgebiet grenzen, für die Lastwagen geöffnet werden. "Die Straßen werden dann nie mehr geschlossen." Die OBG hat für die Stadtverordnetenversammlung am 10. September einen Antrag eingereicht: Die Stadt müsse prüfen, wie der Baustellenverkehr die IGS anfahren könne, "ohne den Ortskern von Stierstadt und die Taunusstraße zu belasten".

Für dieses Wie hat die OBG auch einen Vorschlag. Die Lastwagen könnten von der Oberhöchstädter Straße aus über den betonierten Feldweg Richtung Steinbacher Straße rollen. Diese Strecke entspricht der seit Jahren von der OBG geforderten Südwestumgehung. "Wir wollen da ja keine Autobahn hinhaben", sagt Müllerleile. Der Feldweg müsse bloß zu einer zweispurigen Straße ausgebaut werden.

Was den Baustellenverkehr betreffe, wäre es ihm auch lieber gewesen, "ihn aus der Wohnbebauung rauszuhalten", sagt Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD). Doch die jetzige Alternative sei die einzig mögliche von fünf geprüften gewesen. Zustimmung erhält die OBG von den Grünen, die zwar "entschieden gegen eine Südwestumgehung" sind, wie Fraktionschef Christof Fink betont. Den Bauverkehr übers Feld zu leiten, sei jedoch "sinnvoll". Zumindest besser als über den Seedammweg. Wie der OBG schwant Fink nämlich, dass dadurch für den beabsichtigten Ausbau des Weges sowie für das Neubaugebiet Borngrund "Fakten geschaffen werden, noch bevor der Bebauungsplan durch ist". (myk)

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