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Trocken gelegt

  • Torsten Weigelt
    VonTorsten Weigelt
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Oberursel Stadtwerke schließen das Hallenbad wegen Schäden im Dachträger/ Schwimmclub arbeitet an "Notfallplan"

Wir sind geschockt", sagt Jürgen Löw, Pressesprecher des Schwimmclubs Oberursel (SCO). Am 11. August wollte der Verein im Hallenbad neue Schwimmkurse für rund 300 Kinder starten. Die müssen nun ausfallen, das Bad wird geschlossen.

Und auch für seine Vereinsschwimmer, darunter immerhin 500 Kinder, muss sich der Verein schnell etwas einfallen lassen. "Wir arbeiten derzeit an einem Notfallplan", so Löw. Zumindest hat der Olympiastützpunkt in Frankfurt schon ein positives Signal gesendet - allerdings nur für zehn Leistungsschwimmer.

Grund für die Probleme des SCO ist eine Routineuntersuchung der Stadtwerke. Dabei habe sich gezeigt, dass der Träger der Dachkonstruktion starke Rostschäden aufweise, teilt Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Funke mit. Daraufhin haben die Stadtwerke beschlossen, das Hallenbad bis mindestens zu den Herbstferien geschlossen zu halten. So lange wird es dort auch keinen Schulsport geben können. Die betroffenen Schulen seien darüber schon informiert, so Funke.

Wie es weitergeht, werde ein Gutachten klären, das Mitte August vorliegen soll, kündigt der Stadtwerke-Chef an. Entscheidend sind die Kosten für eine mögliche Sanierung. Schließlich plant die Stadt den Bau eines neuen Hallenbades bis 2011. Somit könne er nicht ausschließen, dass das Bad gar nicht mehr öffnet, so Funke.

"Dann können wir den Verein dichtmachen", prophezeit Jürgen Löw. Allerdings hat er durchaus Verständnis für die aktuelle Entscheidung der Stadtwerke. "Wir wollen schließlich kein Unglück erleben wie in Bad Reichenhall."

Sollte das Hallenbad länger geschlossen bleiben, hat der SCO auch schon einen Vorschlag: eine Traglufthalle über dem Freibad. "Die könnte man kurzfristig bauen und auch ausleihen", sagt Jürgen Löw.

Stadtwerke-Chef Funke möchte sich darauf noch nicht festlegen. "Bei einer längeren Schließung wäre das aber eine Option", sagt er. Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) hält sich ebenfalls noch bedeckt. "Erst müssen die Zahlen auf den Tisch." Ziel der Stadt sei es, den Hallenbadbetrieb auf jeden Fall bis zur Einweihung des Neubaus aufrechtzuerhalten.

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